US-Börsen zur Eröffnung mit weiteren Gewinnen

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Hoffnung auf Kriegsende im Iran
 © GETTY IMAGES NORTH AMERICA, SPENCER PLATT, Apa
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Die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs hat die Aktienkurse in den USA am Mittwoch etwas weiter nach oben getrieben. Der Dow Jones Industrial stieg in den ersten 20 Handelsminuten um 0,31 Prozent auf 46.486,01 Punkte. Der marktbreite S&P-500 gewann 0,41 Prozent auf 6.555,60 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 0,68 Prozent auf 21.737,31 Einheiten hinauf.

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Der Iran hat nach den Worten von US-Präsident Donald Trump die USA um eine Waffenruhe gebeten. Man werde darüber nachdenken, wenn die Straße von Hormuz wieder offen, frei und sicher für den Verkehr sei, erklärte Trump am Mittwoch auf seiner Plattform Truth Social. Zuvor hatte Trump gesagt, mit einem Ende der Angriffe seines Landes auf den Iran in zwei bis drei Wochen zu rechnen, wobei für eine Öffnung der Straße von Hormuz andere Länder in der Verantwortung seien.

Die Skepsis am Markt ist gleichwohl ausgeprägt: "Wir raten weiterhin, auf Taten zu setzen, nicht auf Worte", schrieb Stratege Felix-Antoine Vezina-Poirier vom Analysehaus BCA Research. Jüngste Daten deuteten zwar auf eine leichte Belebung des Schiffsverkehrs an der Straße von Hormuz hin; von den sonst üblichen Zahlen sei man aber noch sehr weit entfernt.

Der Ölpreis gab etwas nach, ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai kostete mit rund 100 US-Dollar 1,2 Prozent weniger als am Vortag. In der Folge verloren auch die Aktien großer Öl-und Gasproduzenten wie Exxon Mobil, Chevron und Occidental Petroleum mit Abschlägen zwischen 0,6 und 1,3 Prozent weiter an Boden.

Nike sieht unterdessen Risiken für sein Geschäft durch den Iran-Krieg. Überraschend für viele Analysten stellte der US-Sportartikelriese Umsatzrückgänge sowohl im laufenden Quartal als auch im gesamten Geschäftsjahr in Aussicht. Der Kurs der Aktie brach daraufhin um 13 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 2015 ein.

Papiere des Möbelhändlers RH sackten um mehr als 20 Prozent auf das Niveau von 2020 ab. Das Unternehmen rechnet im ersten Quartal mit einem Umsatzrückgang von zwei bis vier Prozent. Analysten hatten hingegen im Mittel mit einem Anstieg von gut acht Prozent gerechnet.

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