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Der technologielastige Nasdaq Composite blieb mit plus 0,36 Prozent auf 26.681,50 Einheiten dagegen etwas zurück, auch hier waren es Einblicke in Unternehmensbücher, die zur Vorsicht mahnten.
Bange Blicke bleiben außerdem nach Nahost gerichtet, nachdem die Hoffnung auf eine Lösung im Iran-Krieg den Ölpreis zuletzt deutlich unter Druck gesetzt hat. Im Iran-Krieg stehen die USA, der Iran und der Oman dem US-Portal "Axios" zufolge kurz vor einer Übergangslösung zur Öffnung der für die Handelsschifffahrt wichtigen Straße von Hormuz.
Aktien von AMD büßten mehr als fünf Prozent ein, weil der Chip-Hersteller hochgesteckte Erwartungen nicht erfüllen konnte. Analysten hatten sich noch optimistischere Aussagen mit Blick auf die KI-Aussichten erhofft.
Etwas auf die Stimmung an der Nasdaq drückten auch Kursverluste bei den SpaceX-Aktien. Am Mittwoch ist der letzte Handelstag, bevor nach dem Börsengang die Haltefrist bestimmter Investorengruppen ausläuft. Ab Donnerstag könnten also viele Aktien des Weltraumkonzerns den Markt fluten. Der Kurs sackte im frühen Handel um elf Prozent ab, obwohl Quartalszahlen die Erwartungen übertrafen. Es half auch nicht, dass Elon Musk einen Jahresumsatz von einer Billion US-Dollar in Aussicht stellte.
Unter den weiteren Unternehmen mit Zahlenvorlagen gab es Gewinner und Verlierer. Positiv reagierten die Anleger auf die Buchungslage bei dem Online-Reiseportal Booking Holdings und dem Unterhaltungskonzern Walt Disney, der mit dem bereinigten Ergebnis je Aktie die Erwartungen von Analysten schlug. Die Aktien legten um fünf respektive drei Prozent zu.
Aus dem Pharmabereich hob sich Eli Lilly mit einem Anstieg um fünf Prozent positiv ab vom europäischen Konkurrenten Novo Nordisk, bei dem Anleger enttäuscht auf eine erhöhte Prognose reagierten. Bei den Amerikanern war das Feedback auf ein erneut angehobenes Umsatzziel wegen Gewichtssenkern deutlich besser.
Im Tech-Sektor stieg der Kurs des Rechenzentren-Ausrüsters Arista Networks um fünf Prozent, nachdem eine überraschend hohe Umsatzprognose abgegeben wurde. In der Breite jedoch wirkte sich dies nach einer steilen Vortagsrally nicht mehr groß stützend auf die KI-Fantasie im Tech-Sektor aus.
Enttäuscht zeigten sich Anleger vom Ausblick von Davita, die Titel brachen um 17 Prozent ein. Der Dialyse-Anbieter wagte trotz eines starken zweiten Quartals keine höheren Prognosen für das Gesamtjahr. Noch deutlicher um mehr als neun Prozent ging es bei der Online-Fotoplattform Pinterest bergab wegen eines enttäuschenden Ausblicks.
Bei Uber gab es Verluste von 4,4 Prozent zu sehen. Die Prognose für das Buchungsvolumen des Fahrdienstvermittlers entsprach gerade so den Analystenschätzungen. Uber verwies aber auf harten Wettbewerb auf dem wichtigen Markt in Brasilien. Am Markt verstärkte dies die Sorgen der Investoren, wie sich das Unternehmen im Zeitalter der Robotaxis weiter entwickeln kann.