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Der Dow Jones verlor im frühen Handel 0,06 Prozent auf 49.459,79 Punkte. Der marktbreite S&P-500 blieb am Donnerstag dicht an seiner in der Vorwoche erreichten Bestmarke dran. Zuletzt gab der Index um 0,08 Prozent auf 7.131,85 Punkte nach.
Der Nasdaq Composite reduzierte sich indes um 0,44 Prozent auf 24.549,36 Punkte. Im Technologiesektor, der an der Nasdaq großes Gewicht hat, stand abrutschenden Software- und IT-Aktien eine Rally im Chipsektor gegenüber.
Unter den Einzelwerten dürften die Papiere von Texas Instruments im Blick stehen, die um etwas mehr als 16 Prozent hochsprangen. Der Halbleiterhersteller profitierte vom KI-Boom und meldete nicht nur ein starkes Quartal, sondern erfreute auch mit einem starken Jahresausblick. Die Ausgaben für Rechenzentren und Industrieanlagen boomen.
Die Papiere von Netflix gewannen 0,5 Prozent. Der Streaming-Anbieter genehmigte ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm über 25 Milliarden US-Dollar.
Im bekanntesten Wall-Street-Index Dow dürfte sich die Aufmerksamkeit auf IBM und Honeywell richten. IBM büßten fast zehn Prozent ein, nachdem der IT-Konzern zwar starke Umsätze gemeldet hatte, seine Jahresziele aber nicht höhersteckte.
Um 1,2 Prozent ging es für Honeywell abwärts, denn der Mischkonzern verfehlte mit seinen Quartalserlösen die Schätzungen von Analysten. Die eigene Aufspaltung kommt Honeywell teuer zu stehen. Der Gewinn je Aktie sank im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als ein Drittel. Grund dafür waren etwa Umschuldungen, der Konzernumbau und damit verbundene Wertminderungen bei zum Verkauf stehenden Geschäftsteilen. Ein weiterer Aspekt davon ist nun beschlossene Sache: Honeywell kündigte an, sein Logistikgeschäft etwa zur Automation von Warenlagern (WWS) an die US-Beteiligungsgesellschaft American Industrial Partners zu verkaufen.