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Der Dow Jones Industrial lag rund eine Dreiviertelstunde nach Handelsbeginn 2,39 Prozent im Minus bei 47.736,81 Punkten. Der marktbreite S&P-500 büßte 2,28 Prozent auf 6.725,01 Zähler ein. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 2,38 Prozent auf 22.207,90 Einheiten hinab. Damit notierten alle drei Indizes auf dem niedrigsten Niveau seit rund vier Monaten.
Die infolge des Iran-Konflikts gestiegenen Öl- und Gaspreise schürten Sorgen vor einem stärkeren Inflationsdruck. Marktteilnehmer befürchten daher, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen in diesem Jahr weniger stark senken könnte als bisher erwartet.
Für die bereits am Montag schwachen Aktien von Hotelbetreibern wie Marriott, Hilton und Wynn Resorts gab es weitere Kursverluste. Ähnlich sah es bei den Fluggesellschaften American, Delta, Southwest und United aus. Die genannten Aktien büßten zwischen 1,2 und 5,1 Prozent ein.
Die Titel des Datenbankmanagementsystem-Spezialisten MongoDB wurden nach einem schwachen Ausblick von wieder aufkommenden Sorgen belastet: Sie brachen um gut 26 Prozent ein.
Dagegen feierten die Anleger die Geschäftszahlen und Ausblicke der Einzelhändler Target und Best Buy - die Aktien zogen um 4,3 beziehungsweise sechs Prozent an.
Die Papiere von Pinterest kletterten 5,9 Prozent hinauf. Hier sorgte die Mitteilung des Social-Media-Unternehmens, dass der aktivistische Investor Elliott Investment Management eine strategische Investition über eine Milliarde US-Dollar getätigt hat, für gute Stimmung.