US-Börsen zur Eröffnung mit Abgaben erwartet

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Quartalsbilanzen großer Konzerne und Prognosen im Blick
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Der Sprung über die runde Marke von 50.000 Punkten dürfte dem Dow Jones Industrial auch am Donnerstag zunächst versagt bleiben. Schwache Daten vom Arbeitsmarkt im Jänner haben vorbörslich etwas auf die Kurse gedrückt. Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn berechnete der Broker IG den Dow mit 0,3 Prozent im Minus auf 49.340 Zähler. Der Nasdaq-100 dürfte mit 24.710 Punkten zum Start um 0,7 Prozent nachgeben.

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Die Quartalsbilanzen großer Konzerne und ihre Prognosen für das laufende Jahr geben weiterhin den Takt an. Am Donnerstag dürften die Enttäuschungen überwiegen. So verloren die Aktien der Google-Mutter Alphabet 4,4 Prozent. Hier monierten Experten eine Verdoppelung der geplanten Investitionen des Tech-Giganten 2026 im Vergleich zum Vorjahr.

Profiteur dieser hohen Investitionen von Alphabet in Künstliche Intelligenz könnte der Chip-Hersteller Broadcom sein, sagten Analysten. Broadcom-Aktien zogen vorbörslich um 2,3 Prozent an.

Die Aktien von Qualcomm brachen dagegen um 10 Prozent ein auf den tiefsten Stand seit April 2025. Die globale Knappheit an Memory-Chips dürfte das Geschäft des Halbleiterkonzerns mit Chipsätzen für Mobilfunkgeräte belasten. ARM Holdings enttäuschte zudem mit dem Geschäftsausblick, der Aktienkurs gab ebenfalls nach.

Die Papiere von Wolfspeed brachen um 17 Prozent ein. Der Produzent von Halbleitern für Elektromobilität prognostizierte für das dritte Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorquartal.

Doch es gab auch Lichtblicke. So gewannen etwa die Aktien von Bristol-Myers Squibb 1,3 Prozent. Sowohl mit der Umsatzprognose als auch mit dem Gewinnziel für dieses Jahr übertraf der Pharmakonzern die Erwartungen.

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