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Der Iran vermeldete am Montag, über Mediatoren weiterhin im Austausch mit den USA zu sein. Nachdem die Ölpreise im frühen Handel noch leicht gefallen waren, drehten sie im Tagesverlauf aber in die Gewinnzone. Die Ölpreise hatten zuletzt die Inflation wieder nach oben getrieben. Entsprechend richten sich die Blicke auf US-Inflationszahlen zur Wochenmitte, die auch für den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank wichtig sind.
Obendrein rückt die Berichtssaison in den Fokus. Sie startet am Dienstag mit den Zahlen erster US-Großbanken. Etoro-Marktanalyst Maximilian Wienke verwies darauf, dass die Anleger bereits vorsichtiger geworden seien. Bank-Aktien stünden seit geraumer Zeit unter Druck. "Ein Teil der Risiken dürfte damit allerdings schon in den Kursen berücksichtigt sein", schrieb Wienke. Die Quartalszahlen und Prognosen würden nun darüber entscheiden, ob die Korrektur weitergeht oder der Sektor dreht.
Auch Künstliche Intelligenz (KI) bleibt ein Topthema an den US-Börsen. Die Experten von Index Radar warnten diesbezüglich vor einer Konzentration in historischem Ausmaß: "Die zehn größten KI-Werte vereinen inzwischen gut 40 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung auf sich." Damit würden sie den bisherigen Spitzenwert des Tech-Sektors während der Dotcom-Blase übertreffen. Die Entwicklung einzelner Schwergewichte und des übrigen Marktes lägen weit auseinander.
Aus der KI-Branche steht am Montag Iren im Rampenlicht. Der australische Anbieter von Rechenzentren schloss laut Medienberichten einen mehrjährigen Cloud-Vertrag mit KI-Entwickler Anthropic ab. Im frühen US-Handel stiegen die Iren-Aktien um 1,6 Prozent.
Für die Anteilsscheine von CCC Intelligent Solutions ging es fast um acht Prozent nach oben. Das Private-Equity-Unternehmen GTCR und der aktivistische Investor Elliott sollen sich in fortgeschrittenen Übernahmegesprächen mit dem Softwareanbieter befinden.
Außerdem dürften zum Wochenstart auch Analysten die Kurse bewegen. Evercore ISI nahm Robinhood mit "Outperform" neu in die Bewertung auf, was die Aktien der Handelsplattform um magere 0,1 Prozent antrieb. Für Biogen ging es 2,5 Prozent aufwärts, nachdem die JPMorgan-Analysten das Biotech-Unternehmen von "Neutral" auf "Overweight" hochstuften.
Die Aktien von Adobe fielen wiederum um 1,9 Prozent, nachdem die Wells-Fargo-Analysten den Softwarehersteller gleich doppelt von "Overweight" auf "Underweight" abgestuft hatten.
NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/ANGELA WEISS