Europas Leitbörsen am Vormittag stabilisiert

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++ ARCHIVBILD ++ Iran-Krieg bleibt bestimmendes Thema
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Die europäischen Börsen sind am Freitag trotz des weiterhin ungelösten Iran-Krieges mit einem Erholungsversuch in den Handel gestartet. Rund eine Stunde nach Sitzungsauftakt stand der Euro-Stoxx-50 um 0,75 Prozent höher auf 5.826,47 Punkten. In Frankfurt notierte der DAX um 0,86 Prozent fester bei 24.020,38 Zählern. Jenseits des Ärmelkanals stieg der FTSE-100 um 0,64 Prozent auf 10.480,82 Einheiten. An der bisher sehr schwachen Wochenentwicklung ändert dies aber wenig.

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Der Iran-Krieg bleibt das beherrschende Thema an den Börsen. Irans Kampfkraft ist zwar nach US-Einschätzung erheblich geschwächt - dennoch weitet Teheran den Krieg im gesamten Nahen Osten weiter aus. Ein wenig Entlastung brachten am Freitag weiter stabilisierte Rohölpreise, da die USA verschiedene Optionen prüfen zur Bewältigung des Energiekosten-Anstiegs, den der brachliegende Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz ausgelöst hatte.

Angeführt wurden die Gewinne von Rüstungswerten. Renk zogen um 7,5 Prozent an. Dahinter legten Hensoldt und Dassault Aviation jeweils etwas mehr als drei Prozent zu. Inmitten der andauernden Kampfhandlungen im Nahen Osten wird immer stärker darüber debattiert, ob zum Sturz der iranischen Regierung eine Bodenoffensive folgen muss. Erleichterung ist nicht in Sicht, denn Irans Streitkräfte haben knapp eine Woche nach Kriegsbeginn eine Ausweitung ihrer Gegenangriffe angekündigt.

Schwächer tendierten inzwischen Gesundheitswerte. Roche und Zealand Pharma büßten nach Studiendaten drei beziehungsweise gut 30 Prozent ein. Das von den Unternehmen gemeinsam entwickelte Abnehmmittel Petrelintide hätte in den Phase-II-Studiendaten etwas weniger Gewichtsverlust gezeigt als gedacht, schrieb Richard Vosser von der US-Bank JP-Morgan.

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