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Auf Wochensicht bahnen sich jedoch überwiegend klare Verluste an. Analyst Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades konstatierte mit Blick auf die vergangenen Tage einen "geordneten Rückzug" der Anleger, denen die zunehmende Volatilität am Anleihemarkt zu schaffen mache.
Untermauert wurde die Erholung von positiven Stimmungsdaten aus der Eurozone. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft im Euroraum stieg leicht auf 52,1 Punkte, während Analysten mehrheitlich mit einer Eintrübung gerechnet hatten.
Große Gewinner waren im frühen Geschäft angesichts steigender Metallpreise die Rohstoffwerte, wobei Marktbeobachter auf mögliche Konjunkturimpulse in China verwiesen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg plant die chinesische Führung, die Konjunktur mit stärkeren Finanzhilfen anzukurbeln. Damit will man auf schwächere Wirtschaftsdaten im Juli reagieren.
Vor dem Wochenende standen einige Nachzügler der Unternehmensberichtssaison im Fokus. Ein trüberer Geschäftsausblick brockte dem Optikerkonzern Fielmann einen Kursrutsch von 7,3 Prozent ein. Das Unternehmen war schon Anfang Juli mit den vorläufigen Halbjahreszahlen vorsichtiger geworden und hatte für Umsatz und bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) das untere Ende der Zielspannen in Aussicht gestellt. Dies zog auch die Aktien der Mitbewerber etwas in Mitleidenschaft. EssilorLuxottica fielen um 0,5 Prozent.