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Die Blicke richteten sich bei Anlegern zudem wieder auf den Ölpreis, der deutlich zugelegt hatte und Inflationssorgen befeuerte. Am Euro-Geldmarkt werden im weiteren Jahresverlauf nun Leitzinsanhebungen nicht ausgeschlossen.
Der Eurozonen-Sammelindex Euro-Stoxx-50 verlor 1,50 Prozent auf 5.782,89 Einheiten. Außerhalb der Eurozone sank in London der FTSE-100 um 1,45 Prozent auf 10.413,94 Punkte. Der Schweizer SMI reduzierte sich um 1,57 Prozent auf 13.298,30 Zähler.
"Die Anleger bleiben in Sorge, dass sich der Krieg im Nahen Osten jederzeit weiter dynamisieren kann", schrieb zudem Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets zu den Geschehnissen im Nahen Osten. "Gerüchte und Spekulationen erreichen die Finanzmärkte und machen die Lage zunehmend undurchsichtiger. Das schürt Verunsicherung und sorgt für fallende Aktienkurse."
Annähernd alle Branchen verzeichneten Verluste. Besonders Rohstoffwerte zeigten sich tiefer, aber auch Anteilsscheine von Industriegüterunternehmen und Papiere aus der Reise- und Freizeitbranche gaben klar nach.
Im Euro-Stoxx-50 konnten unter den wenigen Gewinnern Adidas um 2,3 Prozent zulegen. SAP steigerten sich um 2,2 Prozent, wobei hier Experten auf Zahlen des US-Unternehmens Broadcom verwiesen. Eni verteuerten sich angesichts der steigenden Rohölnotierungen um 1,3 Prozent.