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Der Preis für ein Fass der marktführenden US-Rohölsorte WTI schnellte zeitweise um gut 30 Prozent nach oben auf knapp 120 US-Dollar. Zuletzt betrug der Anstieg noch rund zehn Prozent. "Die sich verschlechternde geopolitische Lage hat historische Ölpreisbewegungen zur Folge", schrieb Stratege Henry Allen von der Deutschen Bank. Risikobehaftete Anlagen erlebten in der Folge einen Ausverkauf.
Der breiter gefasste S&P-500 fiel um 1,16 Prozent auf 6.661,98 Einheiten. Der Nasdaq Composite büßte 0,90 Prozent auf 22.186,67 Punkte ein. Der technologielastige Auswahlindex hatte sich bereits zuletzt besser gehalten als der Dow Jones Industrial.
Im Dow Jones gaben Boeing mit minus vier Prozent am deutlichsten nach. Dahinter ermäßigten sich Cisco um 3,9 Prozent. Die Finanzwerte JPMorgan und Goldman Sachs verbilligten sich jeweils mehr als drei Prozent. An der Spitze des wohl weltbekanntesten Börsenindex steigerten sich die Papiere des Konsumgüterherstellers Procter & Gamble um 0,6 Prozent.
Im frühen Handel schossen die Aktien von Hims & Hers Health um 35 Prozent nach oben. Der Telemedizinanbieter hat sich in einem Streit mit Novo Nordisk um den Vertrieb umsatzstarker Medikamente des dänischen Pharmakonzerns mit diesem geeinigt.
Aktien von Live Nation Entertainment verteuerten sich um 6,6 Prozent. Der Event-Veranstalter hat sich in einem Kartellstreit mit dem US-Justizministerium geeinigt. Einem Bericht zufolge soll das Unternehmen zur Beilegung des Streits 200 Millionen US-Dollar Schadenersatz zahlen.
Aktien von Vertiv gewannen 5,3 Prozent. Der Ausrüster von Datenzentren steigt in den S&P 500 Aktienindex auf. Auch die Papiere des Laserspezialisten Lumentum und des Satellitenanbieters Echostar rücken in den S&P 500 auf. Lumentum stiegen daraufhin um 8,9 Prozent und Echostar fielen um ein Prozent.
NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT