
von
Dies teilte der iranische Außenminister Abbas Araghchi am Freitag auf der Kurznachrichtenplattform X mit. Die Durchfahrt aller kommerziellen Schiffe erfolge auf einer koordinierten Route, die bereits von der iranischen Hafen- und Schifffahrtsbehörde bekanntgegeben worden sei, erklärte er weiter.
Der Dow Jones stieg bis 16.10 Uhr um 1,71 Prozent auf 49.409,73 Punkte. Der marktbreite S&P-500 gewann 1,04 Prozent auf 7.114,22 Zähler. Der technologielastige Nasdaq Composite legte 1,20 Prozent auf 24.392,984 Punkte zu.
Unter den größeren Gewinnern fanden sich Aktien von Unternehmen aus der Reise- und Luftfahrtbranche. So lagen Boeing mit einem Plus von 4,9 Prozent ganz oben im Dow Jones. Schwach zeigten sich im Frühhandel die Aktien von Ölwerten. Exxon Mobil und Chevron verloren zwischen 4 und 6 Prozent. Auch die Ölpreise kamen in Reaktion auf die Hormuz-Öffnung stark zurück. Der Preis für die wichtige Referenzölsorte Brent fiel zuletzt um rund 9 Prozent und fiel knapp unter die Marke von 90 Dollar je Fass.
Im Fokus standen aber auch einige Unternehmensnachrichten. Netflix-Aktien sackten nach der Veröffentlichung eines enttäuschenden Ausblicks um 10 Prozent ab. Der Streamingkonzern stellte fürs laufende Quartal weniger operativen Gewinn in Aussicht als von Analysten erwartet. Sie waren von höheren Gewinnen nach der Aufgabe von Netflix im Bieterkampf um das Hollywood-Urgestein Warner Brothers ausgegangen. Einige Investoren hätten außerdem auf größere Aktienrückkäufe und ein höheres Margenziel im Gesamtjahr gehofft, was nun aber beides ausbleibe, schrieb die Citigroup.
Auch Alcoa konnte mit Quartalszahlen nicht überzeugen. Der Aluminium-Konzern habe die Erwartungen vor allem beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebitda) verfehlt, schrieben die Experten von JPMorgan. Der Aluminiumabsatz leide neben der Saisonalität unter anderem auch unter den Folgen des Iran-Kriegs. Die Alcoa-Aktien büßten fast 8 Prozent ein.
Die Papiere von Autoliv schnellten hingegen um rund 9 Prozent nach oben. Der schwedisch-amerikanische Hersteller von Auto-Sicherheitssystemen übertraf im ersten Quartal die Markterwartungen.
NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/ANGELA WEISS