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US-Präsident Donald Trump erhöht den Druck auf den Iran und drängt die Führung in Teheran zu einer zügigen Einigung im Atomstreit. Vor Journalisten sagte er auf einem Flug mit der Air Force One, dass 10 bis 15 Tage ausreichend seien, eine solche zu erzielen. Das sei "so ziemlich das Maximum". Trump zeigte sich zuversichtlich: "Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich." Experten sehen darin die Gefahr einer militärischen Eskalation des Atomstreits zwischen Washington und Teheran.
Auf Unternehmensseite waren die Blicke auf Walmart gerichtet. Nach anfänglichen Kursgewinnen drehte die Aktie ins Minus und ging 1,4 Prozent tiefer aus dem Handel. Das Unternehmen stapelt für 2026 wegen einer unsicheren Konjunktur tiefer als erwartet. Analyst Corey Tarlowe von der Bank Jefferies attestierte dem Einzelhändler aber ein starkes Schlussquartal 2025.
Wegen eines starken vierten Quartals steigerten sich die Aktien von eBay um 3,1 Prozent. "Solche Wachstumsraten haben wir bei eBay seit Jahren nicht mehr gesehen", schrieb Ross Sandler von Barclays. Dies sei die Ernte einer mehrstufigen Sanierung unter neuem Management.
Bekannt wurde außerdem, dass eBay für 1,2 Milliarden US-Dollar den Gebrauchtkleidungs-Marktplatz Depop vom Konkurrenten Etsy übernimmt. Dessen Titel schossen um 9,3 Prozent hoch. Laut dem Analysten John Colantuoni von Jefferies Research bringt sich Etsy, selbst spezialisiert auf den Handel mit handgemachten sowie Vintage-Produkten, in Position für eine Rückkehr zu profitablem Wachstum.
Gute Nachrichten kamen ansonsten auch noch vom Traktorbauer Deere & Co, der seine Anleger mit einer angehobenen Gewinnprognose und einem Kursanstieg um 11,6 Prozent erfreute. DoorDash gewannen 1,6 Prozent, indem der Lieferdienst mit einem überraschend hohen Auftragswachstum plant.
Sehr viel schlechter sieht es dagegen bei Unternehmen aus, die mit Autos und Mobilität zu tun haben. Die Titel des Autovermieters Avis Budget brachen um 21 Prozent wegen eines enttäuschenden vierten Quartals ein. Beim Gebrauchtwagenhändler Carvana gab der Kurs um acht Prozent nach wegen der Erkenntnis, dass höhere Kosten am Gewinn zehren.