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Unterstützt wurde die positive Börsenstimmung von überraschend gut ausgefallenen Stimmungsdaten aus der US-Industrie. Der am Montag gemeldete ISM-Einkaufsmanagerindex der Industriestimmung stieg stärker als erwartet auf einen Wert oberhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.
Massiv unter Druck kamen nach schlecht aufgenommenen Zahlen hingegen die Aktien von Disney und büßten 7,3 Prozent ein. Das Unternehmen litt im vergangenen Quartal unter hohen Werbeausgaben für Kinofilme. Dass der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie etwas besser ausfiel als von Experten erwartet, beeindruckte die Anleger ebenso wenig wie der gestiegene Umsatz und der bestätigte Ausblick für ein besseres zweites Geschäftshalbjahr.
Zu den besten Werten im Dow zählten am Montag der Tech-Riese Apple, der Netzwerk-Ausrüster Cisco und das IT-Urgestein IBM. Für den Baumaschinenhersteller Caterpillar ging es als Spitzenreiter um 5,1 Prozent auf einen Rekord. Im Nasdaq 100 reihten sich Intel, Micron sowie weitere Chiphersteller mit deutlichen Kursaufschlägen weit vorne ein.
Oracle-Aktien büßten mit einem Minus von 2,8 Prozent ihre zeitweise klaren Gewinne ein. Damit scheiterte nach einem monatelangen Abwärtstrend ein weiterer Stabilisierungsversuch. Der Software- und Datenbank-Anbieter will sich im laufenden Jahr 45 bis 50 Milliarden US-Dollar Kapital beschaffen, um das Cloud-Geschäft anzukurbeln.
Die von US-Präsident Donald Trump angestrebte strategische Reserve für Seltene Erden gab der Branche nicht dauerhaft Auftrieb. So verloren die anfangs starken Anteilscheine von USA Rare Earth und Critical Metals 1,4 beziehungsweise 4,4 Prozent.
Die Aussicht auf Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran belastete die Ölpreise deutlich. Das bekamen auch die zuletzt recht gut gelaufenen Aktien der Branchengrößen Exxon Mobil, ConocoPhillips und Chevron mit Kursverlusten von bis zu 2,1 Prozent zu spüren.
NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/ANGELA WEISS