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Der Dow Jones Industrial stand zuletzt 0,3 Prozent tiefer bei 45.889 Punkten. Sein Tief vom November bei 45.728 Punkten, dem sich der Leitindex am Vortag bis auf wenige Punkte genähert hatte, bleibt damit vorerst bestehen. Allerdings bahnt sich für die Woche ein Abschlag von 1,4 Prozent an.
Andere US-Indizes fielen am Freitag etwas deutlicher: Der S&P 500 um 0,7 Prozent auf 6.559 Punkte und der technologielastige Nasdaq Composite um 1,1 Prozent auf 21.850 Punkte. Das charttechnische Bild gilt damit als eingetrübt, denn die drei großen US-Indizes notieren inzwischen allesamt unterhalb ihrer 200-Tage-Durchschnittslinien.
Der Markt sei zu Beginn des Krieges im Nahen Osten vor gut drei Wochen irrtümlich von einem nur kurzen Konflikt ausgegangen, kommentierte David Kruk, Leiter des Handels beim Vermögensverwalter La Financière de l'Échiquier in Paris. "Die Stimmung unter den Anlegern hat sich eindeutig in Richtung einer pessimistischeren Haltung verschoben."
Im Dow Jones gaben die Techwerte Salesforce, Microsoft und Amazon mit Abschlägen von jeweils mehr als 1,5 Prozent am stärksten nach. Nvidia verbilligten sich dahinter um 1,3 Prozent. An der Spitze des wohl weltbekanntesten Börsenindex notierten Verizon mit einem Kursplus in Höhe von 1,4 Prozent. Chevron legten im Zuge der höheren Ölpreise um 0,8 Prozent zu.
Die Anteilseigner von Fedex konnten sich über ein Kursplus von 2,6 Prozent freuen. Der Logistikkonzern präsentierte einen starken Quartalsbericht und hob trotz der kriegsbedingten wirtschaftlichen Unsicherheiten sowie der US-Zollpolitik sein Gewinnziel für das bis Ende Mai laufende Geschäftsjahr an. Grund für die erhöhte Prognose sind die Fortschritte beim Netzwerk-Umbau sowie beim Sparprogramm. Mehrere Analysten hoben ihre Kursziele an.
NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SPENCER PLATT