US-Börsen mit schwächerer Tendenz, Dow Jones -0,59%

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Zuspitzung im Iran-Krieg und daraufhin steigende Ölpreise belasten
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Nach den Verlusten am Freitag ging es an den US-Aktienmärkten auch zum Wochenauftakt in den Minusbereich. Getrübt wurde die Stimmung von einer erneuten Zuspitzung im Iran-Krieg, was den Ölpreis wieder anziehen ließ und Inflationssorgen schürte.

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Zudem wirken die Inflationsaussagen von US-Notenbankchef Kevin Warsh vom Freitag noch nach. Warsh hatte auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole gewarnt, dass sich die Inflation nicht ausreichend abschwäche und die Notenbanker noch "Arbeit zu erledigen" hätten. Die "falkenhafte" Botschaft von Warsh habe eine weitere Zinserhöhung der Fed wieder fest auf die Tagesordnung gesetzt, so Marktanalyst Hebe Chen von Vantage Global Prime.

Der mit Standardwerten bestückte Dow Jones Industrial gab im Frühhandel 0,59 Prozent auf 53.240 Punkte nach. Beim breit gefassten S&P-500 ging es 0,43 Prozent auf 7.679 Einheiten abwärts. Der technologielastige Nasdaq Composite lag 0,45 Prozent im Minus bei 26.284 Zählern.

"Gleich zu Wochenbeginn haben es Anleger mit genau den Themen zu tun, die sie seit Wochen umtreiben: den Sorgen vor steigender Inflation und ungelösten geopolitischen Fragen sowie der Angst, dass die amerikanische Notenbank bald die Zinsen anheben könnte", so Jochen Stanzl von der Consorsbank.

Die US-Streitkräfte haben erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen. Die USA nahmen zwei Raketenabschussrampen in der Nähe der für die Weltwirtschaft wichtigen Straße von Hormuz ins Visier, wie verschiedene Medien unter Berufung auf einen US-Beamten berichteten. Der Iran regierte daraufhin mit Vergeltungsangriffen auf zwei US-Stützpunkte in Jordanien. Die jüngsten gegenseitigen Angriffe dürften eine Verhandlungslösung für ein Ende des Iran-Kriegs erschweren, hieß es hierzu vom Handelshaus Pepperstone.

Im Dow Jones gab die Amazon-Aktie mit minus 1,6 Prozent am deutlichsten nach. Am anderen Ende des wohl weltbekanntesten Börsenindex konnte sich die Cicso-Papiere um 0,8 Prozent verteuern. Walmart und Nike gewannen dahinter jeweils 0,5 Prozent.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/BRYAN R. SMITH

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