Europas Leitbörsen im Frühhandel etwas schwächer

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Mehrheitlich negative Übersee-Vorgaben
 © AFP, THOMAS SAMSON, Apa
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Die europäischen Leitbörsen sind am Montag mit etwas schwächerer Tendenz in die neue Handelswoche gestartet. Der Euro-Stoxx-50 zeigte sich gegen 9.45 Uhr um 0,23 Prozent leichter bei 6.470,71 Zählern. In Frankfurt gab der DAX um 0,64 Prozent auf 26.401 Punkte nach. In London bleibt die Börse am heutigen Montag feiertagsbedingt geschlossen.

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Am Freitag hatte der DAX trotz Signalen von US-Notenbankchef Kevin Warsh für eine Zinserhöhung eine neue Bestmarke aufgestellt. Doch nach dem europäischen Handelsende hatten bereits die US-Indizes ins Minus gedreht und heute Morgen verloren auch die asiatischen Börsen. Es belasten insbesondere wieder die leicht steigenden Ölpreise. Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners sprach von einem erwartbaren Preisanstieg beim Öl, nachdem das US-Militär Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen hatte.

Das US-Militär nahm zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak ins Visier, wie das Nachrichtenportal "Axios" sowie die Sender Fox News und CBS News unter Berufung auf einen US-Beamten berichteten. Sie sollten daran gehindert werden, neue Seeminen in der Straße von Hormuz zu legen, hieß es. Die iranischen Revolutionsgarden drohten umgehend mit Vergeltung.

Zudem stellten sich die Anleger darauf ein, dass der nächste Zinsschritt der US-Notenbank wohl nach oben und nicht nach unten gehe, kommentierte Marktexperte Stephen Innes.

Zu den heute noch anstehenden Verbraucherpreisen aus Deutschland erinnerte die Landesbank Helaba in ihrem Tagesausblick daran, dass am vergangenen Freitag die entsprechenden Daten aus Frankreich und Spanien bereits einen erhöhten Preisdruck gezeigt hätten.

Unternehmensseitig sieht die Agenda am Montag zunächst übersichtlich aus. Ölwerte konnten von den anziehenden Rohölnotierungen profitierten. So gewannen Eni um 1,7 Prozent und TotalEnergies legten 1,3 Prozent zu.

Auch einige Bankwerte fanden sich unter den größeren Gewinnern im Euro-Stoxx-50. BNP Paribas stiegen um ein Prozent, während Nordea Bank 0,7 Prozent anzogen und Intesa SanPaolo um 0,4 Prozent gewannen.

Schwächer tendierten hingegen Siemens Energy und büßten knapp vier Prozent ein. Argenx und Adyen sowie ASML Holding verloren jeweils gut ein Prozent.

Der Versicherer Allianz (Aktie minus 0,3 Prozent) will sein Geschäft in Großbritannien einem britischen Medienbericht zufolge mit einer Übernahme weiter ausbauen. Der Konzern erwäge eine Übernahme des britischen Pannenhilfeunternehmens AA Ltd für umgerechnet rund 5,8 Milliarden Euro, berichtete der Nachrichtensender Sky News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON

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