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Der DAX in Frankfurt verlor etwas deutlicher um 0,75 Prozent auf 26.372 Zähler. Außerhalb des Euroraums büßte der Schweizer Leitindex SMI 0,2 Prozent ein auf 14.374 Punkte.
Der Stoxx Europe-600 Real Estate fiel auf das tiefste Niveau seit Mitte Juli, während deutsche Bundesanleihen auf dem höchsten Niveau seit 15 Jahren rentieren. Auch die zinssensitiven Wachstumswerte im Stoxx Europe 600 Technology wurden von den Anlegern eher verkauft, zumal der Halbleitersektor am Freitag in den USA Schwäche gezeigt hatte. Fed-Chef Kevin Warsh hatte in seiner Rede auf der Notenbankkonferenz in Jackson Hole Zinserhöhungen signalisiert. Ein Schritt im September gilt am Markt nun als wahrscheinlich.
Oben zu finden waren der Stoxx Europe-600 Oil & Gas und der Stoxx Europe-600 Chemicals. Beide profitierten von den ersten Angriffen des US-Militärs auf Ziele im Iran seit Mitte Juli. Die Ölpreise stiegen und die Hoffnung auf eine Verlängerung der Sonderkonjunktur im Chemiesektor durch die schwierige Passage der Straße von Hormuz nahm wieder zu.
Die Ölwerte Eni und Totalenergies besetzten die Euro-Stoxx-Spitze. Unten zu finden waren Siemens Energy nach den Verlusten der KI-Branche an der Wall Street und in Asien.
Datenseitig blicken die Anleger zu Wochenbeginn auf die um 14.00 Uhr anstehenden deutschen Verbraucherpreisdaten für den Monat August. Am vergangenen Freitag haben die Zahlen in Frankreich und Spanien einen erhöhten Preisdruck angezeigt. Die Daten für die gesamte Eurozone werden am Dienstag veröffentlicht. Die Experten der Helaba erwarten auch hier einen Anstieg. "Daher könnte die EZB in ihrem Vorhaben bestärkt werden, die Leitzinsen bei der Ratssitzung nächste Woche zu erhöhen", schreiben die Helaba-Experten.
LONDON - GROSSBRITANNIEN: FOTO: APA/APA/AFP/TOLGA AKMEN