US-Börsen legen im Frühhandel zu, Dow Jones plus 0,45 %

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Nach jüngsten Rückgängen an der Wall Street wegen hohen Ölpreisen
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Die US-Aktienmärkte haben am letzten Handelstag der Woche nochmals eine Stabilisierung versucht. Der Leitindex Dow Jones Industrial gewann am Freitag im Frühhandel 0,45 Prozent auf 46.887 Einheiten. Am Vortag war der wohl weltbekannteste Börsenindex wegen der fortdauernden Sperre der Straße von Hormuz erneut unter Druck geraten. Auf Wochensicht hat der Dow aktuell 1,4 Prozent eingebüßt.

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Der technologielastige Nasdaq Composite gewann zum Wochenausklang bis dato 0,43 Prozent auf 22.408 Punkte. Beim marktbreiten S&P-500 gab es ein Plus von 0,48 Prozent auf 6.704 Punkte zu sehen. Revolutionsgarden halten an ihrer Blockade der Straße von Hormuz im Persischen Golf fest. Die Kommandozentrale der Garden erklärte laut der ihr nahe stehenden Nachrichtenagentur Fars, dass sie einer Anweisung des neuen Religionsführers Mojtaba Khamenei folge.

Die Ölpreise gaben am Freitag zwar etwas nach, halten sich aber hartnäckig auf hohem Niveau. Der Preis für ein Fass der US-Rohölsorte WTI lag mit gut 94 US-Dollar noch immer um fast die Hälfte über dem Niveau von vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran.

Im frühen Handel büßten Adobe-Aktien fast sieben Prozent ein, hier droht ein Tief seit 2019. Das baldige Ausscheiden des Chefs Shantanu Narayen hat am Markt Sorgen um einen möglichen Strategiewechsel des Software-Anbieters geschürt. Zudem enttäuschte Adobe im vergangenen Quartal mit dem Umsatz. Mehrere Banken senkten ihre Kursziele für die Aktien, die Barclays Bank stufte die Papiere von "Overweight" auf "Equal-weight" ab.

Im Dow Jones absolvierte die Aktie von UnitedHealth Group mit plus zwei Prozent die auffälligste Kursveränderung. Dahinter gewannen 3M knapp unter der Zweiprozentmarke. Salesforce verbilligten sich hingegen am Dow-Ende um 1,6 Prozent.

Papiere von Ulta Beauty sackten um fast zehn Prozent ab. Die auf Kosmetik spezialisierte Filialkette enttäuschte mit der Prognose für das Umsatzwachstum in diesem Jahr.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU

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