US-Börsen im Frühhandel ohne klare Richtung

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Intel-Aktien büßten nach schwachem Ausblick 16 Prozent ein
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Die US-Börsen sind am Freitag ohne klare Richtung in den Handel gestartet. Nachdem zuerst neue Zolldrohungen und in Folge eine Entspannung im Grönland-Streit im Wochenverlauf für eine Berg- und Talfahrt gesorgt hatten, dürften viele Anleger nun vorerst abwarten. Der Jones hielt gegen 16 Uhr mit einem Minus von 0,52 Prozent bei 49.125,56 Punkten.

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Der breiter gefasste S&P-500 lag mit einem knappen Plus von 0,02 Prozent bei 6.914,94 Zählern. Der Nasdaq Composite befestigte sich leicht um 0,20 Prozent auf 23.483,234 Punkte.

Geprägt war die turbulente Handelswoche von geopolitischen und handelspolitischen Spannungen wie dem vorerst entschärften Konflikt um Grönland und den zurückgenommenen Strafzolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen acht europäische Länder.

Im Rampenlicht standen zum Wochenschluss zudem die Aktien von Intel. Die Titel büßten im Frühhandel knapp 16 Prozent ein, nachdem der Konzern am Vorabend mit seinen Quartalszahlen enttäuscht hatte. Intel wird auf seinem Sanierungskurs von Lieferengpässen gebremst. Das Umsatzziel von 11,7 bis 12,7 Mrd. US-Dollar für das laufende Quartal enttäuschte die Wall Street.

Allerdings hatte die Intel-Aktie seit dem Jahreswechsel zuvor einen steilen Kursanstieg von fast 50 Prozent hingelegt. Für JPMorgan-Analyst Harlan Sur war der Kursanstieg allerdings zu viel des Guten. Er hob sein Kursziel in einer Studie vom Freitag zwar an, allerdings nur von 30 auf 35 Dollar. Seine Einstufung für die Aktie lautet weiterhin auf "Underweight". Die jüngsten Kennzahlen des Halbleiterkonzerns fand er besser als erwartet, den Ausblick aber enttäuschend.

Für die Papiere von Nvidia ging es zuletzt um 1,7 Prozent nach oben. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, haben chinesische Beamte den größten Technologiekonzernen des Landes den Kauf von Nvidias H200-KI-Chips erlaubt. CSX stiegen im Frühhandel um 4,1 Prozent, nachdem der Umsatzausblick des Logistikkonzerns auf 2026 besser als erwartet ausgefallen war.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/CHARLY TRIBALLEAU

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