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US-Börsen eröffnen uneinheitlich

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©APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/MICHAEL M. SANTIAGO
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Nach einem starken Jahresstart werden die Investoren an den US-Börsen etwas vorsichtiger. Im Fokus stehen niedrigere Ölpreise, geopolitische Spannungen sowie wichtige Konjunkturdaten. Der Dow Jones Industrial notierte am Mittwoch nach einem erneuten Rekordhoch zu Handelsbeginn zuletzt mit minus 0,17 Prozent bei 49.375,65 Punkten und entfernte sich damit wieder etwas von der 50.000-Punkte-Marke.

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Mit seinem Plus von 0,1 Prozent auf 6.951,67 Zähler übertraf auch der S&P 500 sein gestriges Rekordhoch um wenige Punkte. Für den Nasdaq Composite ging es etwas mehr aufwärts, er legte im Frühhandel 0,24 Prozent auf 23.604,34 Einheiten zu.

Der Staub nach dem Angriff der USA auf Venezuela und die Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro am Wochenende lege sich, auch da der erwartete Rückenwind nun zunehmend klarer werde, erklärt Investmentstrategin Emma Wall vom Vermögensverwalter Hargreaves Lansdown.

So hatte das Geschehen Erwartungen an weiter sinkende Ölpreise geweckt, die die Inflation dämpfen und Notenbanken wie der US-amerikanischen Fed Spielraum für weitere Leitzinssenkungen geben würden. Diese wären tendenziell positiv für die Wirtschaft.

Mittlerweile rücken aber andere potenzielle geopolitische Krisenherde in den Blick. Allen voran aktuell das aggressive Gebaren der USA im Streit um das zum Königreich Dänemark gehörende, rohstoffreiche Grönland. So schloss das Weiße Haus einen Militäreinsatz ausdrücklich nicht aus, während US-Außenminister Marco Rubio Berichten zufolge von einem Kauf der autonomen Arktisinsel spricht. Die US-Regierung hatte ihre Drohungen in der Sache zuletzt massiv verstärkt - sehr zum Ärger der europäischen NATO-Partner.

Neben der Geopolitik schauen Anleger auf US-Wirtschaftsdaten. Vorbörslich legte der Arbeitsmarktdienstleister ADP aktuelle Beschäftigungszahlen vor. Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft der USA stieg Ende des vergangenen Jahres zwar etwas weniger als erwartet, im November war die Beschäftigtenzahl indes weniger gesunken als zunächst ermittelt.

Im US-Dienstleistungssektor hat sich die Stimmung Ende des vergangenen Jahres überraschend verbessert. Der Einkaufsmanagerindex des Instituts for Supply Management (ISM) stieg im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 1,8 Punkte auf 54,4 Punkte, wie das Institut am Mittwoch in Tempe mitteilte. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem Rückgang auf 52,2 Punkte gerechnet. Hingegen sank der Auftragseingang der US-Industrie im Oktober stärker als erwartet. Die Bestellungen gingen im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Prozent zurück, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte.

Unter den Einzelwerten zogen die Aktien von Mobileye um 5,1 Prozent an. Der Entwickler autonomer Fahrtechnologien und fortschrittlicher Fahrerassistenzsysteme stärkt mit der Übernahme des israelischen Start-ups Mentee Robotics seine Kompetenzen im Bereich Robotik.

Der Kurs von Ventyx Biosciences schoss um rund 37 Prozent nach oben, nachdem das "Wall Street Journal" über eine womöglich baldige Übernahme durch den Pharmakonzern Eli Lilly & Co berichtet hatte. Dessen Aktien notierten 4,8 Prozent im Plus.

Bei den Aktionären von First Solar drückte eine Abstufung auf "Hold" durch das Investmenthaus Jefferies auf die Stimmung. Vor allem kurzfristig orientierte Anleger könnten hier zunächst weiter Kasse machen, nachdem sich der Wert der Papiere des Photovoltaik-Konzerns seit Mitte Juni jüngst verdoppelt hatte. Die Titel sackten neun Prozent ab.

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