Trend Logo

US-Börsen eröffnen überwiegend tiefer

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Rüstungswerte legen zu - Handelsdefizit stark gesunken
 © APA/APA/AFP/ANGELA WEISS
©APA/APA/AFP/ANGELA WEISS
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Die Wall Street hat sich am Donnerstag im Frühhandel mit einer überwiegend negativen Stimmung gezeigt. Investoren übten sich weiterhin in Zurückhaltung, steht doch am Freitag mit dem Arbeitsmarktbericht für Dezember das konjunkturelle Highlight der Woche auf der Agenda.

von

Der Dow Jones steigerte sich um leichte 0,17 Prozent auf knapp über 49.000 Punkte. Der S&P 500 lag dagegen mit 0,1 Prozent im Minus bei 6.914 Punkten. Größer waren die Verluste an der Technologiebörse Nasdaq, der Nasdaq Composite verlor 0,6 Prozent auf 23.440 Zähler.

Datenseitig stand vor den am morgigen Freitag mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktdaten der US-Außenhandel im Fokus. Das von US-Präsident Donald Trump kritisch beäugte Handelsdefizit der Vereinigten Staaten ist im Oktober deutlich geschrumpft. Die Importe übertrafen die Exporte um 29,4 Milliarden US-Dollar, wie das Handelsministerium in Washington mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten ein Defizit von knapp unter 59 Milliarden Dollar erwartet.

Unter den wichtigen Techwerten zeigten sich die Anteile von Alphabet um über ein Prozent im Plus. Eine Hochstufung auf "Overweight" durch Cantor Fitzgerald brachte Rückenwind. Apple dagegen sind unter ihnen der größte Verlierer. Sie zeigten sich in der Branche der Techriesen um 1,2 Prozent klar schwächer.

Eine Erholungsrally im Rüstungssektor konnte das Gesamtbild in New York bedingt aufhellen. Die Branchenwerte erholten sich davon, dass sie am Vortag noch unter Trumps geplantem Verbot von Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufen gelitten hatten. Nun drängt in den Vordergrund, dass das Militärbudget für das Jahr 2027 deutlich auf 1,5 Billionen Dollar erhöht werden soll.

Unter Anlegern kam Fantasie auf für mögliche Profiteure. Die Aktien US-amerikanischer Konzerne wie Lockheed Martin, RTX, L3Harris oder Northrop Grumman zogen um bis zu 8,9 Prozent an.

Unter Druck standen die 5,1 Prozent niedrigeren Aktien des Aluminiumkonzerns Alcoa, die von JPMorgan mit "Underweight" auf ein negatives Votum abgestuft wurden. Analyst Bill Peterson gibt in einem Ausblick auf die kommende Branchen-Berichtssaison Kupferaktien den Vorzug vor Aluminium. Er verwies dabei auch auf die Bewertung der Alcoa-Aktien, die zuletzt ein Hoch seit Juni 2022 erreicht hatten.

Über die Autoren

Logo