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Unter Verkaufsdruck standen zunächst vor allem Halbleiteraktien mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI), da Anleger hier eine stärkere Regulierung der KI befürchten. Dies wird als Folge des US-Wahlresultats vom Mittwoch gesehen.
Aber auch Standardwerte konnten sich dem negativen Trend nicht entziehen. Der Dow Jones fiel um 1,07 Prozent auf 52.783,68 Punkte. Der marktbreite S&P-500 büßte 2,18 Prozent auf 7.520,74 Zähler ein.
Mit Blick auf die Einzelwerte sackten die Aktien von Qualcomm um 10,5 Prozent ab, nachdem der Hersteller von Smartphone-Prozessoren einen eher schwachen Gewinnausblick veröffentlicht hatte. Qualcomm begründete dies mit einem Kostenanstieg bei Komponenten und der Fertigung.
Für die Papiere von Arm Holdings ging es um 11,6 Prozent bergab. Der Chipdesigner konnte mit dem Umsatzziel für das laufende Quartal nicht wirklich überzeugen. Der Konzern scheine die hohen Erwartungen an seinen Einstieg in den Markt für KI-Rechenzentren noch nicht erfüllen zu können, sagte ein Händler.
Die Anteilsscheine von Micron büßten 11,2 Prozent ein. Der Halbleiterkonzern habe seine Pläne für ein Speicherchip-Werk in Taiwan aufgrund eines drohenden langwierigen Tarifkonflikts vorerst auf Eis gelegt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Dies werfe Fragen hinsichtlich der Zukunft eines wichtigen Produktionsstandorts für entscheidende KI-Komponenten auf.
Die Titel von AppLovin schossen um 32 Prozent nach oben. Die Zahlen des Mobile-App-Marketing-Unternehmens für das dritte Quartal sowie der Ausblick übertrafen die durchschnittlichen Markterwartungen.
Die Aktien von Dutch Bros sackten wiederum um 17 Prozent ab, nachdem die Kaffeekette ihr Ergebnisziel für das Gesamtjahr gesenkt hatte.
Besonders im Fokus standen auch die Firmen des Tech-Milliardärs Elon Musk. So sanken Tesla um über neun Prozent und belasteten die Branche somit stark. SpaceX verloren acht Prozent an Höhe. Der Milliardär gab rund eine halbe Milliarde US-Dollar zur Unterstützung der Republikaner aus, darunter auch in Texas, wo dennoch die Demokraten einen Sieg errungen hatten.