
Der US-Autoriese General Motors (GM) erwartet dank eines Gerichtsurteils zu den US-Einfuhrzöllen heuer mehr Gewinn als bisher. Vor Zinsen und Steuern sowie Sonderposten dürfte der operative Gewinn nun bei 13,5 bis 15,5 Mrd. US-Dollar (etwa 11,5 Mrd. bis 13,2 Mrd. Euro) liegen, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Das sind am oberen und unteren Ende der Spanne eine halbe Milliarde mehr als bisher.
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Unter dem Strich wird es aber voraussichtlich weniger Gewinn geben: Je Aktie sind nun noch 10,62 bis 12,62 Dollar avisiert statt 11 bis 13 Dollar. Das liegt an Sonderkosten von rund einer Milliarde Dollar, die im Wesentlichen für die zurechtgestutzte Elektroauto-Strategie anfielen.
Im ersten Quartal ließ das den Nettogewinn um knapp sechs Prozent auf 2,6 Mrd. Dollar sinken, obwohl das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) um ein gutes Fünftel auf 4,3 Mrd. Dollar anzog. Der Umsatz ging um knapp ein Prozent auf 43,6 Mrd. Dollar zurück. Die Anlegerinnen und Anleger sahen das Zahlenwerk insgesamt positiv, die Aktie zog im vorbörslichen US-Handel um bis zu fast sechs Prozent an.