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Bei 1&1 sanken die wichtigen Service-Erlöse um 1,2 Prozent auf knapp 900 Millionen Euro, auch wenn der Konzernumsatz insgesamt um 1,1 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro kletterte. Der operative Gewinn stagnierte bei 192 Mio. Euro, wobei das Geschäft mit Privatkunden und kleinen Unternehmen um 9,4 Prozent schrumpfte. Anleger reagierten enttäuscht: Die Aktien von United Internet und 1&1 rutschten zeitweise um sechs beziehungsweise 2,7 Prozent ab. Die durchschnittlichen Gewinnerwartungen für 1&1 seien unrealistisch hoch gewesen, kommentierte DZ Bank-Analyst Karsten Oblinger. Die Titel von Ionos gewannen dagegen in der Spitze fünf Prozent.
Die Nachfrage nach Cloud-Rechenzentren und nach KI-Lösungen für die Internet-Präsenz von Unternehmen und Selbstständigen trieben den Ionos-Umsatz währungsbereinigt um 7,6 Prozent auf 348 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis legte um 4,8 Prozent auf 118,2 Mio. Euro zu.
United Internet erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Umsatz von 1,55 Mrd. Euro und einen operativen Gewinn von etwa 332 Mio. Euro. Das ist jeweils ein Plus von rund 2,5 Prozent. Der Konzern bekräftigte seine Gesamtjahresziele. Er rechnet mit Anstieg der Erlöse um 2,4 Prozent auf 6,25 Mrd. Euro. Der Betriebsgewinn werde voraussichtlich um 13 Prozent auf 1,45 Mrd. Euro zulegen, da sich das Investitionsvolumen um bis zu 18 Prozent auf 600 bis 650 Mio. Euro verringere.
FRANKFURT AM MAIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/DANIEL ROLAND