Japans Wirtschaft kühlt wegen schwacher Investitionen ab

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Es fehlen die Investitionen
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Die japanische Wirtschaft hat im Quartal von Jänner bis März im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten wegen schleppender Unternehmensinvestitionen an Schwung verloren. Dies geht aus am Montag veröffentlichten, revidierten Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) hervor. Das BIP wuchs im ersten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 1,8 Prozent, teilte das Kabinettsbüro mit. Ein Wert von 2,1 Prozent war zunächst geschätzt worden.

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Die mittlere Prognose von Volkswirten hatte bei einem Wachstum von 1,3 Prozent gelegen. Das BIP wuchs ohne Hochrechnung um 0,5 Prozent. Dies übertraf die mittlere Prognose von 0,3 Prozent leicht und entsprach dem vorläufigen Wert. Der private Konsum stieg um 0,3 Prozent und bestätigte damit die ursprünglichen Daten. Er macht mehr als die Hälfte der japanischen Wirtschaft aus. Die Unternehmensinvestitionen schrumpften im ersten Quartal um 0,7 Prozent. Ein Anstieg um 0,3 Prozent war zunächst gemeldet worden. Experten hatten einen Rückgang von 0,9 Prozent erwartet. Die Auslandsnachfrage trug 0,3 Prozentpunkte zum BIP bei und blieb damit gegenüber den vorläufigen Daten unverändert. Die Binnennachfrage steuerte 0,2 Prozentpunkte bei, was ebenfalls dem ursprünglichen Wert entsprach.

Die weiteren Aussichten für Japan werden durch den Nahostkonflikt getrübt. Angriffe der USA und Israels auf den Iran Ende Februar sowie die faktische Schließung der Straße von Hormuz durch die Regierung in Teheran haben die Energiepreise in die Höhe getrieben. Das Land ist stark von Ölimporten aus dem Nahen Osten abhängig. Die steigenden Treibstoffkosten heizen zudem die Inflation an, schmälern die Kaufkraft der Verbraucher und belasten die Gewinnmargen der Unternehmen. Um die Haushalte bei den steigenden Energiekosten zu entlasten, hatte die Regierung von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi am Mittwoch einen Nachtragshaushalt in Höhe von 19 Milliarden Dollar verabschiedet.

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