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Bei vollständiger Annahme des Angebots würde sich der maximale Gesamtwert der Transaktion auf etwa 30,6 Milliarden Euro belaufen. Intesa Sanpaolo bezeichnet den Deal als eine "zentrale strategische Chance im italienischen und europäischen Bankensektor", da sie hohe Synergien durch Größe, Komplementarität und ein geringes Umsetzungsrisiko ermögliche.
Darüber hinaus hat der Versicherer Unipol mit Intesa Sanpaolo eine Vereinbarung für den Erwerb von 635 MPS-Filialen abgeschlossen, sobald das Übernahmeangebot erfolgreich abgeschlossen ist. Unipol beabsichtigt anschließend, der BPER Banca, an der er Hauptaktionär ist, eine Fusion vorzuschlagen. Die daraus entstehende Gruppe soll den Namen Banca Monte dei Paschi di Siena tragen.
Intesa Sanpaolo erwartet, dass die aus der Transaktion mit MPS hervorgehende Gruppe im Zeitraum 2025-2029 insgesamt etwa 61 Milliarden Euro an die Aktionäre ausschütten kann. Dies liegt deutlich über den rund 50 Milliarden Euro, die im Geschäftsplan 2026-2029 vorgesehen sind. Darüber hinaus plant die Bank für die Jahre 2026 und 2027 eine außerordentliche Barausschüttung an die Aktionäre in Höhe von insgesamt 2,7 Milliarden Euro.
Um die Übernahme von MPS bemüht sich inzwischen auch die italienische Bank Banco BPM. Diese hat MPS am Sonntag Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss vorgeschlagen, ohne einen Wert der potenziellen Offerte zu nennen.