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"Die Einstellungszahlen insgesamt sind stabil, doch das Stellenwachstum konzentriert sich weiter auf bestimmte Branchen, darunter das Gesundheitswesen", sagte ADP-Chefökonomin Nela Richardson. "Im März ging diese positive Entwicklung mit einem Anstieg der Gehaltssteigerungen für Berufswechsler einher."
Die Umfragedaten aus der Privatwirtschaft werfen ein Schlaglicht auf die Lage eines wichtigen Teils des US-Jobmarkts. Ein umfassendes Bild liefert der Arbeitsmarktbericht der US-Regierung, der auch Stellen im öffentlichen Dienst erfasst. Für den am Freitag anstehenden Job-Report erwarten Ökonomen eine Erholung - ein Stellenplus von rund 60.000 im März, nach einem Minus von 92.000 im Februar.
Die US-Notenbank Federal Reserve, die Vollbeschäftigung fördern und Preisstabilität sichern soll, hat den Leitzins zuletzt in einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent konstant gehalten. Angesichts der Folgen des Iran-Kriegs auf die Wirtschaft und insbesondere auf die Energiepreise gilt eine baldige Zinssenkung als sehr unwahrscheinlich. US-Notenbankchef Jerome Powell signalisierte trotz des Nahostkonflikts jüngst eine abwartende Haltung in der Geldpolitik. Diese sei an einem guten Punkt, um abzuwarten und zu beobachten, wie sich die aktuelle Lage entwickle.