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Er gehe davon aus, dass die Zahl der neuen Mobilfunkverträge zum Jahresende am oberen Ende der angepeilten Spanne von 750.000 bis einer Million liegen werde. Dies wäre eine Verdreifachung im Vergleich zu 2025. Darüber hinaus hob Schulman das Gewinnziel für 2026 von 4,90 bis 4,95 auf 4,95 bis 4,99 Dollar je Aktie an.
In den ersten drei Monaten des Jahres gewann der Konzern 55.000 Kunden hinzu, während Analysten mit einem Minus von knapp 82.000 gerechnet hatten. Verizon lockte bisherige Nutzer der Rivalen AT&T und T-Mobile mit Sonderkonditionen. Zudem setzt Verizon wie die Konkurrenz auf kombinierte Mobilfunk- und Glasfaser-Angebote. Hierfür übernahm der Telekom-Konzern den Glasfaser-Spezialisten Frontier für 20 Milliarden Dollar (17,1 Mrd. Euro).
Verizon steigerte den Konzernumsatz im ersten Quartal um 2,9 Prozent, der mit 34,4 Milliarden Dollar aber hinter den Markterwartungen zurückblieb. Verizon begründete dies mit der Zurückhaltung der Kunden bei der Neuanschaffung von Geräten. Der Gewinn lag mit 1,28 Dollar je Aktie über den Analystenprognosen. Firmenchef Schulman fährt seit seiner Amtsübernahme im vergangenen Herbst einen Sparkurs. Er hat den größten Stellenabbau der Firmengeschichte angekündigt, bei dem mehr als 13.000 Jobs gestrichen werden.