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Daher hatte die Behörde im Vorfeld dazu aufgerufen, Tirol am Samstag zu umfahren. Die Brennerautobahn ist nämlich von 11.00 bis 19.00 Uhr nicht befahrbar und es gibt auch keine Ausweichmöglichkeiten. Die Brennerstraße (B182), die Ellbögener Straße (L38) und die Stubaitalstraße (B183) sind nur für den Ziel- und Quellverkehr geöffnet. Das Lkw-Fahrverbot gilt an diesem Tag bereits ab 9.00 Uhr. Auch auf Südtiroler Seite wird die Brennerautobahn (A22) in Fahrtrichtung Norden ab Sterzing gesperrt. Eine Überlastung wurde zudem auf allen wichtigen Straßen Tirols befürchtet, auch die Tauernautobahn (A10) in Salzburg dürfte betroffen.
Die Demonstration hatte im Vorfeld insbesondere in Italien und Deutschland zu Kritik geführt. Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) hatte etwa auf die Gefährdung der Verkehrsteilnehmer hingewiesen, der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) zeigte sich verärgert. Initiator Mühlsteiger wehrte sich hingegen angesichts einer dreieinhalbstündigen Demonstration gegen ein "Hochstilisieren einer Weltuntergangsstimmung". Unter den Tiroler Oppositionsparteien stieß der Protest auf weitgehende Unterstützung, die Regierungsparteien ÖVP und SPÖ agierten dagegen etwas zurückhaltender, wenngleich auch sie ihre Solidarität mit der Bevölkerung bekundeten. Neben Proponenten der Opposition wollte auch Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) als "Privatperson" an der Versammlung teilnehmen, Vertreter der SPÖ hatten sich ebenfalls angekündigt.