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Niederösterreich verzeichnete demnach mit einem Minus von 35 Prozent den größten Rückgang, knapp gefolgt von Wien (34 Prozent), Kärnten und Steiermark kamen auf 33 Prozent. Salzburg lag genau im Österreichschnitt, während das Burgenland (27 Prozent) und Vorarlberg (25 Prozent) knapp darunter lagen. Tirol mit 20 Prozent bzw. Oberösterreich mit 18 Prozent landeten in der UBA-Bilanz an den hinteren Plätzen.
Im Vergleich zu 2023 gingen die Emissionen 2024 in ganz Österreich um 3,0 Prozent bzw. rund 2,0 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent zurück. Vorarlberg, Ober- und Niederösterreich sowie die Steiermark lagen hier unter dem österreichischen Durchschnitt, das Burgenland und Wien erreichten bei diesem Jahresvergleich mit jeweils Minus 5,1 Prozent die größten Reduktionen. Die wichtigsten Verursacher von Treibhausgas-Emissionen waren die Sektoren Industrie und Verkehr, gefolgt von Landwirtschaft, Energie und Gebäuden.
2024 war laut UBA "weiterhin von geopolitischen Unsicherheiten und einer rückläufigen Wirtschaftsleistung geprägt." Zugleich war es klimatisch milder als das Jahr zuvor. Eine wichtige Rolle für den Emissionsrückgang spielten laut den Angaben jedoch auch klima- und energiepolitische Maßnahmen, darunter Förderprogramme, die CO2-Bepreisung und der Ausbau erneuerbarer Energien.
HANAU - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Uwe Anspach