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Die Transaktion ist Teil der Telefonica-Strategie, sich auf die Kernmärkte Spanien, Deutschland, Großbritannien und Brasilien zu konzentrieren. In den vergangenen Monaten hatte sich der Konzern von fast allen seinen südamerikanischen Töchtern getrennt. Abschreibungen auf diese Beteiligungen hatten Telefonica 2025 einen Milliardenverlust eingebrockt. Zu möglichen Belastungen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Movistar Mexico machte das spanische Unternehmen am Mittwoch keine Angaben.
Für die venezolanische Tochter ist Telefonica weiterhin auf der Suche nach einem Abnehmer. An den Plänen habe sich trotz der Festnahme des dortigen Präsidenten Nicolas Maduro durch die USA zu Jahresbeginn nichts geändert, betonte Konzernchef Marc Murtra bei der Vorlage der Bilanz für 2025.