Streik an französischen Total-Tankstellen

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CGT vertritt die Mitarbeiter an fast 200 Total-Tankstellen
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Beschäftigte französischer Total-Tankstellen sind am Freitag in den Streik getreten, um wegen der gestiegenen Kraftstoffpreise höhere Gehälter zu fordern. Die Gewerkschaft CGT, die Mitarbeiter an fast 200 Tankstellen des TotalEnergies-Konzerns vertritt, verlangte finanzielle Entlastungen bei den Benzinkosten. "Mit einem Durchschnittslohn von rund 1.600 Euro können wir es uns nicht einmal mehr leisten, zur Arbeit zu kommen", hieß es in einer Erklärung der Beschäftigten.

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TotalEnergies äußerte sich zunächst nicht zu dem Ausstand. Der Konzern betreibt rund ein Viertel der Tankstellen in Frankreich.

Der Streik fällt in eine reisestarke Zeit, da in Teilen des Landes, darunter in der Region Paris, die Frühjahrsferien begonnen haben. Die Beschäftigten erhielten keine Unterstützung, um den drastischen Anstieg der Kraftstoffpreise zu bewältigen, sagte CGT-Generalsekretärin Sophie Binet dem Fernsehsender France 2. Dies müsse dringend gelöst werden. Binet erneuerte zudem die Forderung an die Regierung, den Mindestlohn anzuheben. Dieser liegt in Frankreich bei rund 1.800 Euro brutto und 1.450 Euro netto im Monat.

Die Ölpreise waren infolge des Iran-Krieges auf den höchsten Stand seit Jahren geklettert. TotalEnergies hatte März angekündigt, die Preise an den Zapfsäulen zu deckeln, um die Kunden zu entlasten. Die französische Regierung erwägt ihrerseits eine Begrenzung der Gewinnmargen von Kraftstoffhändlern, stößt damit jedoch auf Widerstand in der Branche.

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