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In den nächsten Tagen wird mit der Erneuerung der bestehenden Furt begonnen. Die Bauarbeiten bei der Staumauer und dem historischen Kraftwerksgebäude folgen dann ab Sommer 2027, teilte der niederösterreichische Energieversorger mit. Grundlage für die Modernisierung ist ein Kompromiss, der unter Federführung des niederösterreichischen Umweltanwaltes Tom Hansmann mit den Natur- und Umweltschutzgruppen im Kamptal erzielt wurde. 2024 hatte die EVN Ausbaupläne, die 2017 zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eingereicht worden waren, angesichts eines drohenden jahrelangen Rechtsstreits zugunsten einer Bestandssanierung zurückgezogen.
Im Zuge der Arbeiten werden das Kraftwerksgebäude samt technischer Ausstattung erneuert und die Staumauer saniert. Durch neue Turbinen und moderne Leittechnik steigt die Leistung von derzeit 0,9 auf rund 1,4 Megawatt. Die jährliche Stromerzeugung erhöht sich von etwa vier auf fünf Gigawattstunden - damit sollen rund 1.500 Haushalte versorgt werden.
Die Modernisierung umfasst den Angaben zufolge auch umfangreiche ökologische Maßnahmen. Die Wassermenge, die um den Umlaufberg fließt, steigt deutlich, die bestehende Stauhöhe bleibt unverändert und eine ursprünglich vorgesehene Unterwassereintiefung wird nicht umgesetzt. Außerdem werden insgesamt rund 1.800 Kubikmeter an Kies, den die letzten Hochwasserereignisse kampabwärts getragen haben, ab Mitte September flussaufwärts transportiert und im Bereich unterhalb von Wegscheid sowie in Altenburg und Stallegg als Material für Laichplätze wieder in den Oberlauf des Kamp eingebracht.
ROSENBURG - ÖSTERREICH: FOTO: APA/EVN/DANIELA MATEJSCHEK
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