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Zum Jahresauftakt stiegen die Erlöse ohne Zukäufe den Angaben zufolge um 21,4 Prozent auf 3,1 Mrd. Dollar (2,64 Mrd. Euro). Der operative Gewinn habe sich auf 70 Mio. Dollar mehr als verzwanzigfacht. Für das laufende zweite Quartal peilt STMicro ein Umsatzplus von rund 25 Prozent an. Ein Wachstumstreiber sei das Geschäft mit Leistungshalbleitern für KI-Rechenzentren, betonte Chery. Diese Sparte werde 2026 voraussichtlich Einnahmen von mehr als 500 Mio. Dollar generieren, die sich 2027 auf über eine Milliarde Dollar verdoppeln.
Kräftiger Gewinnanstieg
Der deutsche Rivale Infineon, der seine Zahlen Anfang Mai präsentieren will, setzt große Hoffnungen in diese Produkte. Der Konzern peilt für das Geschäftsjahr 2025/2026 Erlöse von 1,5 Mrd. Euro in diesem Bereich an, die sich im darauffolgenden Jahr auf 2,5 Mrd. Euro nahezu verdoppeln sollen.
Das Kerngeschäft von STMicro und Infineon sind jedoch Chips für die Automobilindustrie. Die Hersteller hatten sich im vergangenen Jahr wegen schwächelnder Absätze mit Bestellungen zurückgehalten. Stattdessen griffen sie verstärkt auf ihre Lagerbestände zurück, die dadurch auf ein unterdurchschnittliches Niveau schrumpften.
CROLLES - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/POOL/JEAN-PHILIPPE KSIAZEK
Solely AP and EPA