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70 Prozent der Investitionen in Marken und Produkte sollen an Jeep, Ram, Peugeot und Fiat sowie an die Nutzfahrzeugsparte Pro One gehen. Zudem will Stellantis seine Überkapazitäten in den Fabriken als Auftragsfertiger für andere Hersteller nutzen. Dazu zählten chinesische Autobauer in Europa und die zu Tata Motors gehörende Marke Jaguar Land Rover (JLR) in den USA.
Der Plan markiert eine deutliche Wende in der Strategie des weltweit viertgrößten Autobauers. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Carlos Tavares, der das Portfolio von 14 Marken weitgehend unangetastet ließ, will sich Filosa auf die profitabelsten Teile des Konzerns konzentrieren. Zudem soll die teure Technologieentwicklung vermehrt an Firmen wie das Start-up Wayve für autonomes Fahren ausgelagert werden.
Investitionen von 24 Milliarden Euro sollen in globale Plattformen, Antriebe und neue Technologien fließen. Gleichzeitig will Stellantis die jährlichen Kosten bis 2028 um sechs Milliarden Euro im Vergleich zu 2025 senken.
Für den wichtigen nordamerikanischen Markt strebt der Konzern bis 2030 ein Umsatzwachstum von 25 Prozent an. Die Marge des bereinigten Betriebsergebnisses solle dort zwischen acht und zehn Prozent liegen. In Europa wird ein Umsatzplus von 15 Prozent bei einer Marge von drei bis fünf Prozent anvisiert.