Stellantis-Chef konzentriert Investitionen auf Kernmarken

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Filosa will mehr Geld für Jeep, Ram, Peugeot und Fiat
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Stellantis-Chef Antonio Filosa will Insidern zufolge die Investitionen des Autobauers auf die Kernmarken konzentrieren. So sollten Jeep, Ram, Peugeot und Fiat deutlich mehr Geld erhalten, sagten fünf mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Opel und andere volumenstärkere Marken sollten Fahrzeuge auf Basis der Technologie der vier Kernmarken entwickeln und bauen.

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Die kleineren Marken sollten sich auf die nationalen Märkte konzentrieren, in denen sie Potenzial hätten. Stellantis erklärte dazu, die Marken seien die Stärke des Unternehmens. Zu Details äußerte sich der Konzern nicht. Einige Investoren und Analysten hatten Stellantis empfohlen, ein paar der Marken zu schließen, darunter Opel. Filosa wolle aber diesen Vorschlägen nicht folgen, weil er durchaus Chancen in bestimmten Regionen oder nationalen Märkten sehe, sagten vier der Insider. "Einige dieser Marken könnten sich in Zukunft als wertvoll erweisen, wenn sich die Marktbedingungen weiterentwickeln", sagte Marco Santino von der Beratungsfirma Oliver Wyman. Sobald eine Marke geschlossen sei, sei es sehr schwer, sie wieder zum Leben zu erwecken.

Filosa will seine Strategie für den 14-Marken-Konzern im Mai in Detroit vorlegen. Nach Angaben von drei Insidern hat das Vorhaben die Unterstützung der Großaktionäre, einschließlich der Investmentgesellschaft der Familie Agnelli. Stellantis wurde 2021 durch den Zusammenschluss von Fiat Chrysler und Peugeot gegründet. Der Autobauer glänzte unter seinem ehemaligen Chef Carlos Tavares zunächst durch hohe Renditen, geriet aber in Schieflage und musste Milliarden auf sein Geschäft mit Elektrofahrzeugen abschreiben.

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