Spotify gewinnt trotz Preiserhöhungen weitere Nutzer

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Nutzerzahl stieg um zwölf Prozent auf 761 Millionen
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Der Streamingdienst Spotify hat im ersten Quartal trotz Preiserhöhungen mehr Nutzerinnen und Nutzer gewonnen als erwartet. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer stieg um zwölf Prozent auf 761 Millionen, wie das schwedische Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die zahlenden Abonnenten legten um neun Prozent auf 293 Millionen zu. Anleger an der Börse hatten sich aber wohl mehr erhofft.

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Die Spotify-Aktie gab im vorbörslichen US-Handel zuletzt um mehr als zehn Prozent nach. Seit Jahresbeginn hat sie rund fünfzehn Prozent eingebüßt. An der Wall Street herrscht weiterhin Skepsis, ob der Konzern eine überzeugende Strategie im Umgang mit Künstlicher Intelligenz hat. Zudem steht Spotify im Wettbewerb mit Technologieriesen wie YouTube, Amazon und Meta, auf deren Diensten Nutzer ebenfalls Musik, Bücher und Podcasts konsumieren können.

Spotifys Umsatz kletterte im abgelaufenen Quartal wie von Branchenexperten erwartet im Jahresvergleich um 8 Prozent auf rund 4,5 Mrd. Euro. Der operative Gewinn toppte die Markterwartungen mit einem Anstieg um 40 Prozent auf 715 Mio. Euro. Der Überschuss verdreifachte sich sogar auf 721 Mio. Euro.

Für das laufende zweite Quartal rechnet Spotify mit einer Zunahme der aktiven Nutzer auf 778 Millionen - etwas mehr als am Markt erwartet. Für den operativen Gewinn peilt das Management 630 Mio. Euro an. Analysten hatten hier jedoch mehr auf dem Zettel.

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