Sonova will Consumer-Sparte Sennheiser abstoßen

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Sennheiser soll vekauft werden
 © AFP, PAU BARRENA, APA
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Der Schweizer Hörgerätehersteller Sonova will sich von seinem Geschäft mit Kopfhörern der Marke Sennheiser trennen und peilt in den kommenden Jahren ein deutliches Wachstum an. Bis zum Geschäftsjahr 2030/31 soll der Umsatz auf sechs Mrd. Franken (6,6 Mrd. Euro) steigen, teilte das Unternehmen am Montag anlässlich des Strategie-Updates des neuen Konzernchefs Eric Bernard mit. Im Geschäftsjahr 2024/25 kam Sonova auf einen Umsatz von 3,87 Mrd. Franken.

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Um sich künftig vollständig auf das Kerngeschäft mit medizinischen Hörgeräten und Cochlea-Implantaten zu konzentrieren, stehe die Consumer-Hearing-Sparte zum Verkauf. Dieser Bereich operiere unter der Marke Sennheiser. Ziel sei es, den bestmöglichen Eigentümer für dieses Geschäft zu finden.

Mittelfristig peile Sonova in Lokalwährungen ein jährliches Umsatzwachstum von fünf bis zehn Prozent sowie einen Anstieg beim operativen Kernergebnis (EBIT) von sieben bis zwölf Prozent an. Für das noch bis Ende März laufende Geschäftsjahr 2025/26 dämpfte der Konzern jedoch die Erwartungen leicht. Das Wachstum werde voraussichtlich am unteren Ende der bisherigen Prognosespanne liegen, hieß es weiter. Bisher hatte Sonova währungsbereinigt ein Umsatzplus von fünf bis neun Prozent sowie einen Anstieg beim bereinigten operativen Gewinn (EBITA) von 14 bis 18 Prozent in Aussicht gestellt. Das Unternehmen verwies zugleich auf eine weiterhin solide Wachstumsdynamik im zweiten Halbjahr und gewonnene Marktanteile im Großhandelsgeschäft.

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