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SoftBank plant, bis 2031 in der nördlichen Region Hauts-de-France drei Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) mit einer Gesamtleistung von 3,1 Gigawatt zu errichten. Die Anfangsinvestition beläuft sich auf 45 Milliarden Euro.
"Dies ist eine massive Investition", sagte SoftBank-Chef Masayoshi Son. Das Projekt werde Europa helfen, bei der KI-Rechenkapazität zu den USA und China aufzuholen. "Wir können Frankreich zum Zentrum Europas für KI machen."
Macron will die große französische Atomstrom-Produktion nutzen, um sein Land als Drehscheibe für den stromintensiven KI-Sektor zu positionieren. "Für uns ist das ein großer Erfolg", sagte Macron zu der SoftBank-Investition. "Wir schließen damit klar die Lücke, die wir bei der Rechenkapazität in Europa hatten."
Frankreich verfügt über 57 Kernreaktoren und exportiert Strom. "Wir können die wertschöpfende Ressource Strom in Intelligenz umwandeln, so dass Frankreich Intelligenz exportieren kann", erklärte Son. Die Vereinbarung sei nach einem Treffen mit Macron in Tokio im April schnell zustandegekommen. "Er fragte mich: 'Masa, sind Sie schnell?' Ich sagte: 'Ich bin schnell'", sagte Son.
Die Investitionen sollen nach Angaben der Regierung mehr als 15.600 Arbeitsplätze schaffen. Die Arbeitslosenquote in Frankreich war zuletzt auf über acht Prozent gestiegen und liegt damit über dem EU-Durchschnitt. Dieses Engagement in Frankreich ist Teil einer weltweiten Offensive von SoftBank im KI-Bereich. Der Konzern hat bereits mehr als 30 Milliarden Dollar in den ChatGPT-Entwickler OpenAI investiert und ist zudem an der Finanzierung des 500-Milliarden-Dollar-Projekts Stargate zum Bau von Rechenzentren in den USA beteiligt.