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Im Detail brach der Umsatz der Luxusmarke La Prairie um 14,9 Prozent ein, was der Vorstand mit Störungen im US-Einzelhandel und im chinesischen Reisegeschäft begründete. Bei der mit Abstand wichtigsten Marke Nivea stand ein Minus von sieben Prozent zu Buche. Als Gründe nannte Beiersdorf ein schwieriges Marktumfeld und eine hohe Vergleichsbasis aus dem Vorjahr. Einziger Lichtblick im Konsumentengeschäft war die Derma-Sparte, die um 8,2 Prozent wuchs. Die Klebstoffsparte Tesa verzeichnete einen Umsatzrückgang von 4,3 Prozent.
"Das erste Quartal sollte nicht als Indikator für die Entwicklung des Gesamtjahres gesehen werden", sagte Konzernchef Vincent Warnery. Er verwies auf eine hohe Vergleichsbasis, temporäre Störungen in wichtigen Märkten und zeitverzögerte Effekte von Produktneuheiten. Für das Gesamtjahr rechnet Warnery weiterhin mit einer flachen bis leicht wachsenden organischen Umsatzentwicklung. Beiersdorf ächzt seit längerem unter der Konsumflaute und musste im vergangenen Jahr mehrfach die Umsatzprognose senken.
HAMBURG - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Christian Charisius