Schwäche von VW und Porsche drückt Gewinn von Porsche SE

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Dividende soll auf 1,51 Euro sinken, nach 1,91 Euro im Vorjahr
 © DPA, Marijan Murat, Apa
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Der Gewinneinbruch bei seinen Kernbeteiligungen Volkswagen und Porsche hat das Ergebnis des VW-Großaktionärs Porsche SE schrumpfen lassen. Die von den Volkswagen-Eignerfamilien Porsche und Piech kontrollierte Holding erzielte im vergangenen Jahr mit 2,9 Milliarden Euro rund neun Prozent weniger Nettogewinn. Dabei lieferten die zahlreichen kleinen Firmenbeteiligungen anders als im Vorjahr einen erklecklichen Gewinnbeitrag von 193 Millionen Euro.

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"Wir haben in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich attraktive Beteiligungsopportunitäten identifiziert", erklärte der in Österreich geborene Vorstandschef Hans Dieter Pötsch am Donnerstag. Das Netzwerk habe sich zu einem zentralen strategischen Asset entwickelt.

Analysten hatten für das angepasste Konzernergebnis nach zwei Prognosesenkungen des DAX-Konzerns nur 2,3 Milliarden Euro erwartet. Die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 soll auf 1,51 Euro je stimmrechtsloser Vorzugsaktie sinken, nach 1,91 Euro vor Jahresfrist. Für das laufende Jahr geht das Unternehmen von einem angepassten Konzernergebnis, das um Wertberichtigungen und Effekte aus Beteiligungsveränderungen bereinigt ist, zwischen 1,5 und 3,5 Milliarden Euro aus.

STUTTGART - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Marijan Murat

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