Salzgitter will mit Aktienverkauf Streubesitz erhöhen

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++ ARCHIVBILD ++ Salzgitter hält rund 10 Prozent des Grundkapitals als eigene Aktien
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Der Stahlkonzern Salzgitter will Aktien aus dem eigenen Bestand verkaufen, um den Streubesitz zu erhöhen. In Gesprächen mit Investoren sei wiederholt deutlich geworden, dass die Liquidität der Aktie insbesondere von größeren Investoren als Hemmnis für ein Engagement wahrgenommen werde, teilte das Unternehmen am Dienstag in Salzgitter mit. Vorgesehen ist den Angaben zufolge, zunächst 3 Millionen Aktien zu verkaufen. Dies soll ohne Zeitdruck und marktschonend erfolgen.

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"Mit dem teilweisen Verkauf eigener Aktien verbessern wir gezielt die Liquidität unserer Aktie und reagieren damit auf Rückmeldungen aus dem Kapitalmarkt", erklärte Vorstandschef Gunnar Groebler. Salzgitter hält derzeit rund 10 Prozent des Grundkapitals als eigene Aktien. Die Verkaufserlöse erhöhten auch den finanziellen Handlungsspielraum des Konzerns, hieß es.

Die Aktie verlor in der Früh kurzfristig fast 6 Prozent, konnte dann jedoch wieder ins Plus drehen. Das Papier ist zuletzt stark gelaufen, in diesem Jahr hat der Kurs um 16 Prozent zugelegt, in den vergangenen 12 Monaten hat er sich sogar mehr als verdoppelt. Größter Aktionär bei Salzgitter ist aktuell das Land Niedersachsen mit fast 28 Prozent.

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