Ryanair warnt vor deutlich höheren Ticketpreisen

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Ryanair-Chef Michael O'Leary hat vor Störungen bei der Kerosinversorgung in Europa ab Mai gewarnt, sollte der Konflikt im Nahen Osten andauern. Im Mai und Juni könnten dadurch 25 Prozent der Lieferungen für Ryanair gefährdet sein, sagte O'Leary am Mittwoch dem Sender Sky News.

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Die irische Fluggesellschaft, die nach Passagierzahlen größte in Europa, habe zwar noch keine Flüge gestrichen, da die Versorgung derzeit gesichert sei. Es bestehe jedoch das Risiko "deutlich höherer" Ticketpreise im April, Mai und Juni.

"Wenn der Krieg andauert und die Lieferunterbrechung anhält, sehen wir ein reales Risiko, dass ein kleiner Teil - vielleicht 10, 20, 25 Prozent - unserer Lieferungen im Mai und Juni gefährdet sein könnten", sagte O'Leary. Dem Weltluftfahrtverband IATA zufolge stammen etwa 25 bis 30 Prozent des europäischen Kerosinbedarfs aus dem Persischen Golf. Der Kontinent gehöre damit zu den am stärksten von den Lieferausfällen betroffenen Gebieten.

Ryanair gilt jedoch als gut abgesichert. Der Billigflieger teilte im Jänner mit, rund 80 Prozent seines Kerosinbedarfs für das bis Ende März 2027 laufende Geschäftsjahr auf Basis eines Rohölpreises von 67 Dollar (58,27 Euro) pro Barrel gedeckt zu haben. Am Sonntag hatte O'Leary der irischen Zeitung "Business Post" gesagt, er erwarte für den Sommer einen Anstieg der Flugpreise um mehr als 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Gründe nannte er Kapazitätsengpässe und höhere Ölpreise für weniger gut abgesicherte Wettbewerber.

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