RWE will Ergebnisse steigern und US-Geschäft ausbauen

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Energiekonzern will bis 2031 netto 35 Milliarden Euro investieren
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Der deutsche Energiekonzern RWE will in den kommenden Jahren seine Ergebnisse steigern, die Dividende erhöhen und seine Geschäfte insbesondere in den USA ausbauen. Der Konzern kündigte am Donnerstag an, bis 2031 netto 35 Milliarden Euro zu investieren. Allein 17 Milliarden Euro davon seien in den USA vorgesehen. Dort setze der Konzern neben den Erneuerbaren Energien künftig auch auf Gas.

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Nach einem erwarteten Rückgang des bereinigten EBITDA im vergangenen Jahr auf 5,087 von zuvor 5,68 Milliarden Euro peilt RWE für 2026 einen operativen Gewinn zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro an. Analysten hatten in einer vom Konzern bereitgestellten Erhebung mit 5,6 Milliarden Euro gerechnet. Der Konzern profitiere unter anderem von der Inbetriebnahme neuer Wind- und Solarparks und Batteriespeichern. 2027 erwartet der Versorger ein bereinigtes EBITDA zwischen 6,2 und 6,8 Milliarden Euro. Für 2025 sollen die Aktionäre eine Dividende von 1,20 Euro je Anteilsschein nach zuvor 1,10 Euro erhalten.

Investitionen in Höhe von 35 Mrd. Euro bis 2031

Die Dividende soll jährlich um zehn Prozent steigen, sagte Vorstandschef Markus Krebber. "Mit unserem Investitionsprogramm von 35 Milliarden Euro netto bis 2031 schaffen wir neue Erzeugungskapazitäten, um den steigenden Strombedarf in Europa und den USA noch besser zu bedienen." In den USA wolle sich der Konzern breiter aufstellen und setze neben Erneuerbaren Energien nun auch auf Gas.

Die Ökostrombranche ist unter US-Präsident Donald Trump massiv unter Druck gekommen. Trump hatte sich unter anderem gegen den Ausbau der Offshore-Windenergie ausgesprochen. Milliardenschwere Projekte wurden mit zum Teil hohen Verlusten abgesagt. Insgesamt wächst der Strombedarf in den USA aber stark an, etwa wegen des Baus energieintensiver Rechenzentren und der Künstlichen Intelligenz.

ESSEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/INA FASSBENDER

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