Rüstungszulieferer Vincorion mit erfolgreichem Börsendebüt

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Seit Beginn des Ukraine-Krieges boomt die Rüstungs-Branche
 © ROLAND SCHLAGER, APA
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Der deutsche Rüstungszulieferer Vincorion ist erfolgreich an der Börse gestartet. Die Aktien der Firma aus dem norddeutschen Wedel lagen zum Handelsschluss an der Frankfurter Börse mit 18,70 Euro zehn Prozent über dem Preis von 17 Euro, zu dem sich der Private-Equity-Investor Star Capital von Teilen des Unternehmens getrennt hatte.

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In der Spitze hatten die Papiere 19,93 Euro gekostet. Im Rahmen des Börsengangs hatte Star Capital durch den Verkauf 300 Millionen Euro eingenommen. Zum Handelsschluss kam Vincorion auf einen Börsenwert von gut 940 Millionen Euro. Zum Vergleich: Der deutsche Branchenprimus Rheinmetall bringt rund 70 Milliarden Euro auf die Waage.

Der Firmenname Vincorion ist ein Kunstwort, zusammengesetzt aus dem lateinischen "vincere" (siegen) und dem Sternbild Orion. Die Produkte kommen unter anderem im Kampfpanzer Leopard 2, im Schützenpanzer Puma und in den Patriot-Raketensystemen zum Einsatz. Der Umsatz des Unternehmens ist dank steigender Auftragszahlen in Deutschland, wo die Regierung die Verteidigungsausgaben erhöht hat, rasant gewachsen.

Seit Beginn des Ukraine-Krieges boomt die Branche, die Nachfrage nach Waffen und Rüstungsgütern ist groß. Der Sektor dürfte zudem von dem Iran-Krieg profitieren. Das macht die Rüstungsbranche zwar für Investoren grundsätzlich attraktiv.

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