Rheinmetall plant Joint Venture für Raketensysteme

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Angebot richte sich an NATO-Staaten und breiten internationalen Markt
 © AFP, DANIEL KARMANN, Apa
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Die Rüstungskonzerne Rheinmetall und Destinus planen ein Gemeinschaftsunternehmen zur Herstellung und Vermarktung von Raketensystemen im großen Stil. Das Joint Venture "Rheinmetall Destinus Strike Systems" solle in der zweiten Jahreshälfte 2026 gegründet werden und zu 51 Prozent dem deutschen Konzern und zu 49 Prozent seinem niederländischen Partner Destinus gehören, teilte Rheinmetall am Montag mit. Zum Programm zählten Marschflugkörper und ballistische Raketenartillerie.

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Das Angebot richte sich an NATO-Staaten und einen breiten internationalen Markt. Kriege wie in der Ukraine und im Nahen Osten zeigten, dass das Militär nicht mehr nur begrenzte Stückzahlen an Angriffssystemen benötige. "Stattdessen sind zunehmend Tausende Systeme pro Jahr gefragt, im Laufe der Zeit potenziell Zehntausende", erklärte Rheinmetall. "Dies bedeutet kurzfristig eine Marktchance im Bereich von Hunderten von Millionen Euro und langfristig ein Potenzial im niedrigen Milliardenbereich."

"Wir verbinden die Produktionskapazitäten und die Erfahrung von Rheinmetall im Management von Großprogrammen mit der spezifischen Technologie und dem Systemdesign von Destinus", erklärte Rheinmetall-Chef Armin Papperger. Das Joint Venture erweitere die Qualifizierungs- und Serienproduktionskapazitäten in den deutschen Industrieanlagen von Rheinmetall. "Europa tritt in eine neue Phase der Skalierung der Raketenproduktion ein", sagte der Mitbegründer und Chef von Destinus, Mikhail Kokorich.

NUREMBERG - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/DANIEL KARMANN

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