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Eine Vereinbarung mit der venezolanischen Regierung sehe vor, die Ölförderung in dem Land innerhalb von drei Jahren zu verdreifachen. Zudem solle ein garantiertes Zahlungssystem etabliert werden, um Zahlungsausfälle der Regierung zu vermeiden. Eine Stellungnahme von Repsol lag zunächst nicht vor. Venezuela verfügt über eine der größten Ölreserven der Welt, die Energieinfrastruktur des OPEC-Landes gilt jedoch als marode.
Bereits 2023 hatte Repsol eine Vereinbarung zum Weiterbetrieb seiner Anlagen in Venezuela getroffen. Diese war jedoch hinfällig geworden, nachdem US-Präsident Donald Trump die Lizenzen für Repsol und andere westliche Unternehmen widerrufen hatte. Nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro durch die USA im Jänner lockerte die Regierung in Washington die Sanktionen gegen den Energiesektor des Landes. Seitdem ermöglichen allgemeine Lizenzen ausländischen Energiekonzernen wieder den Betrieb von Öl- und Gasprojekten in Venezuela.
MADRID - SPANIEN: FOTO: APA/APA/AFP/PHILIPPE DESMAZES