Beige Book: Krieg sorgt für Unsicherheit in US-Wirtschaft

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US-Konjunktur ist zuletzt gewachsen
 © AFP, ANGELA WEISS, Apa
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Die US-Konjunktur ist zuletzt gewachsen, während die Beschäftigung stabil blieb. Dies geht aus dem am Mittwoch vorgelegten Bericht der US-Zentralbank Federal Reserve hervor. In diesem im Fachjargon als "Beige Book" bekannten Dokument heißt es weiter, der Iran-Krieg und der damit verbundene Anstieg der Energiepreise hätten spürbare Auswirkungen auf die Wirtschaft.

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Der Konflikt sei eine Hauptursache für Unsicherheit, die Personalentscheidungen, Preisgestaltung und Investitionen erschwere, so der Wortlaut im Beige Book. Viele Unternehmen nähmen daher eine abwartende Haltung ein. Der Preisanstieg sei insgesamt moderat geblieben, jedoch habe sich der Kostendruck über den Energiesektor hinaus ausgeweitet.

Die Daten für den Bericht wurden bis zum 6. April erhoben und spiegeln die angespannte Stimmung wider, seit der Iran die Straße von Hormuz gesperrt hat. Experten erwarten, dass die Fed ihren Leitzins bei der nächsten Sitzung Ende April in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belässt.

Das US-Wirtschaftswachstum hatte sich vor der Jahreswende spürbar verlangsamt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Oktober bis Dezember auf das Jahr hochgerechnet nur um 0,5 Prozent zu. Im Sommerquartal 2025 war noch ein Wachstum von 4,4 Prozent verzeichnet worden. Als Konjunkturbremse erwies sich, dass im Herbst wegen des Haushaltsstreits die Regierungsgeschäfte für 43 Tage weitgehend ruhten. Die weltgrößte Volkswirtschaft wuchs 2025 insgesamt um 2,1 Prozent. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für das laufende Jahr mit einem Zuwachs beim BIP von 2,3 Prozent.

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