Reploid plant Umstieg vom Auktions- zum Fließhandel

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Aktien sollen besser handelbar werden
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Die "Insektenfirma" Reploid bereitet derzeit den Wechsel in das Segment prime market der Wiener Börse vor. Damit sollen die Aktien besser handelbar sein. Derzeit notieren die Aktien im Segment direct market plus, wo die Papiere einmal täglich in einer Auktion gehandelt werden. Bei der Hauptversammlung am 14. September soll zudem wie berichtet ein Aktiensplit beschlossen werden: Für einen bisherigen Anteilsschein sollen die Aktionäre 15 neue Papiere erhalten.

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Als erster Schritt soll der Wechsel vom Auktionshandel zum fließenden Handel des direct market plus voraussichtlich im Oktober erfolgen, teilte Reploid in einer Pflichtmitteilung am Freitag mit. Der Wechsel in den geregelten Markt prime market ist für Sommer 2027 geplant. Zuvor soll der Streubesitz über Kapitalerhöhungen erhöht werden. Darüber hinaus zieht die Unternehmensführung auch Wandelschuldverschreibungen oder Sachkapitalerhöhungen in Betracht, um die weitere Expansion zu finanzieren. So könnten auch eigene Aktien als Transaktionswährung genutzt werden.

Reploid errichtet und serviciert für seine Kunden modulare und skalierbare Mastanlagen für Insekten. Dort erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven der Schwarzen Soldatenfliege eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Lebensmittel-Reststoffen. Reploid verkauft die Mastlarven entweder direkt oder weiterverarbeitet zu Proteinen und Fetten zum Beispiel an Abnehmer aus der Tierfuttermittelindustrie. Aus den Nebenprodukten der Insektenmast (Insektenfraß) stellt das Unternehmen organischen Dünger her.

LINZ - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/VIVATIS

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