Private Einkommen in USA steigen etwas weniger als erwartet

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Private Konsumausgaben legten wie bereits im Vormonat um 0,4 % zu
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In den USA sind die privaten Einkommen zu Beginn des Jahres etwas schwächer als erwartet gestiegen. Im Jänner legten sie im Monatsvergleich um 0,4 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet, nachdem sie im Dezember um 0,3 Prozent gestiegen waren. Die privaten Konsumausgaben legten im Jänner wie bereits im Vormonat um 0,4 Prozent zu und damit etwas stärker als erwartet.

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Der PCE-Deflator der persönlichen Konsumausgaben, eine Kennzahl zur Preisentwicklung, sank leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 2,8 Prozent, während Analysten eine Stagnation der Jahresrate erwartet hatten. Die Kernrate, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, stieg wie erwartet auf 3,1 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 3,0 Prozent gelegen hatte.

Der PCE-Index ist das bevorzugte Preismaß der US-Notenbank Fed und wird daher an den Finanzmärkten stark beachtet. Die Notenbank strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an.

Zuletzt hatte die Fed den Leitzins im Dezember um 0,25 Prozentpunkte gesenkt und seitdem nicht verändert. Bei der Zinsentscheidung in der kommenden Woche wird allgemein erneut keine Änderung des Leitzinses erwartet, der damit weiter in der Spanne zwischen 3,50 und 3,75 Prozent bleiben dürfte.

ARLINGTON - USA: FOTO: APA/APA/AFP/ROBERTO SCHMIDT

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