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Das industrielle Bruttoergebnis lag bei 457,6 Mio. Euro und damit 7,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Marge stieg jedoch leicht auf 30,5 Prozent des Umsatzes. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 12,5 Prozent auf 250,8 Mio. Euro. Der Vorstand beschloss zudem, für das Geschäftsjahr keinen weiteren Dividendenanteil auszuschütten. Ein bereits im Juli 2025 beschlossener Abschlag von vier Cent je Aktie bleibt damit die einzige Ausschüttung.
Die Nettofinanzverschuldung erhöhte sich zum Jahresende auf 577,6 Mio. Euro, nach 534 Mio. Euro ein Jahr zuvor. Das Unternehmen begründete den Anstieg vor allem mit Veränderungen bei den Handelsverbindlichkeiten.
Die Investitionen des Vespa-Herstellers mit Sitz im toskanischen Pontedera gingen auf 140,6 Mio. Euro zurück, nach 182,7 Mio. Euro im Jahr 2024. Weltweit setzte Piaggio 445.200 Fahrzeuge ab, rund 7,6 Prozent weniger als im Vorjahr.
Vorstandschef Michele Colaninno bekräftigte trotz des schwierigen Umfelds die langfristige Strategie des Unternehmens. Piaggio halte an seinen Produktplänen in der leichten Zweiradmobilität, bei Nutzfahrzeugen sowie im Bereich fortgeschrittener Robotik fest.