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Sie habe den Markt für die Schmalrumpfflugzeuge von Boeing zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt wieder geöffnet, nachdem es wegen der Handelsspannungen zwischen Washington und Peking quasi einen Bestellstopp gegeben hatte.
Anleger hatten sich enttäuscht über den Umfang des Geschäfts gezeigt. Es war deutlich kleiner als ein Paket von rund 500 Flugzeugen, das Insidern zufolge vor dem Treffen von Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in diesem Monat im Gespräch war. Ortberg sagte jedoch: "Ich hatte nie den Plan, nach China zu reisen und mit einem Paket mit 500 Aufträgen zurückzukehren." Die 200 Jets sollen einem Insider zufolge vor allem an die drei großen staatlichen Fluggesellschaften Air China, China Eastern Airlines und China Southern Airlines gehen.
China beabsichtige, mehrere hundert weitere Boeing-Jets zu kaufen, werde den gesamten Auftrag aber nicht auf einmal bekannt geben, hieß es in den Kreisen weiter. China könnte sich später zum Kauf von weiteren 300 bis 500 Jets verpflichten, womit sich die Gesamtzahl auf bis zu 700 Flugzeuge belaufen könnte. Dies hänge jedoch davon ab, dass Boeing seiner Verpflichtung zur Lieferung wichtiger Ersatzteile für bereits bei chinesischen Fluggesellschaften im Einsatz befindliche Jets nachkomme. Das chinesische Handelsministerium hatte den Kauf der 200 Jets vergangene Woche bestätigt und hinzugefügt, dass die USA Liefergarantien für Triebwerksteile und Komponenten geben würden. Dies sei eine entscheidende Vorbedingung für weitere Käufe.
MELBOURNE - AUSTRALIEN: FOTO: APA/APA/AFP/WILLIAM WEST